Bayern münchen: tarlac verlässt den verein – leibenath übernimmt!
Schock in München: Dragan Tarlac, seit 2024 als Sportchef bei den Bayern München tätig, wird den Verein zum Saisonende verlassen. Die Entscheidung, die aus persönlichen Gründen erfolgt, kommt nur ein Jahr nach seinem Aufstieg in die Geschäftsführung und wirft Fragen nach der strategischen Ausrichtung des Titelverteidigers auf.

Leibenath rückt nach: ein erfahrener mann für die neue herausforderung
Thorsten Leibenath, derzeit Sportdirektor bei ratiopharm Ulm, wird Tarlacs Nachfolge antreten. Der 53-Jährige gilt als versierter Kenner der nationalen und internationalen Basketballszene und soll frischen Wind in die sportliche Führungsebene des FC Bayern bringen. Präsident Herbert Hainer äußerte sich zufrieden mit der Lösung: „Wir sind sehr froh, in Thorsten Leibenath einen exzellenten Mann gefunden zu haben.“
Die Entscheidung von Tarlac fällt in eine Phase des Umbruchs beim Rekordmeister. Bereits im vergangenen Sommer hatte Marko Pesic seinen Abschied angekündigt, was zur Erweiterung der Geschäftsführung um Tarlac und Adrian Sarmiento führte. Das Duo trug seit Anfang des Jahres die alleinige Verantwortung, nun muss Leibenath diese übernehmen und die anstehenden Playoff-Spiele erfolgreich gestalten.
Ein Blick auf die Playoffs: Am Sonntag trifft Bayern München im Viertelfinale der Playoffs auf einen Gegner, der im Playin-Turnier ermittelt wird. Der Druck ist hoch, die Erwartungen an Leibenath und das Team sind enorm. Die Fans hoffen darauf, dass der neue Sportdirektor schnell einen positiven Einfluss nehmen kann und die Meisterschaftsgewinne des vergangenen Jahres fortgesetzt werden.
Die Abgänge von Pesic und nun Tarlac bedeuten einen gewissen Vertrauensbruch. Doch Hainer betont, dass der Fokus nun voll und ganz auf dem sportlichen Erfolg liegt. „Unser kompletter Fokus liegt nun darauf, dass wir die gemeinsame Zeit mit dem erneuten Gewinn der Meisterschaft erfolgreich krönen“, so der Präsident. Ob Leibenath in der Lage sein wird, diese Aufgabe zu erfüllen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen.
