Bayern gerät in mainz in schock, rettet sich aber noch!

Mainz – Ein Auftritt, der schockierte, ein Sieg, der Augenbrauen hochziehen ließ: Der FC Bayern München entging am Samstag in Mainz 05 hauchdünn einer Pleite. Mit 4:3 setzte sich das Team von Vincent Kompany durch, doch die Art und Weise ließ wenig Gutes für den bevorstehenden Champions-League-Halbfinal gegen Paris Saint-Germain erahnen.

Die erste halbzeit: ein desaster für die bayern

Was zur Pause geschah, ist kaum zu glauben. Eine B-Elf, ja, aber eine, die in Mainz völlig die Kontrolle verlor. Dominik Kohr, Paul Nebel und Sheraldo Becker schossen die Gastgeber in Führung – und das alles durch vermeidbare Fehler der Bayern-Abwehr. Raphael Guerreiro schenkte dem Gegner im Mittelfeld den Ball, die Zweikämpfe wurden verloren – eine Demonstration von Respektlosigkeit, die Kompany anzwecken muss.

Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: 0:3 zur Halbzeit. Ein Ergebnis, das man von einem Bayern-Team schlichtweg nicht gewohnt ist. Harry Kane, der später noch den entscheidenden Treffer erzielte, warnte bereits nach dem Spiel: „Paris wird noch tödlicher sein!“ Und das ist vielleicht die größte Erkenntnis aus diesem chaotischen Bundesliga-Spiel.

Die wende: kane und olise wecken die bayern auf

Die wende: kane und olise wecken die bayern auf

Doch dann, wie ein Blitz aus heiterem Himmel, die Wende. Harry Kane übernahm die Führung, gefolgt von einem Treffer von Michael Olise. Und ab der 57. Minute war auch Jamal Musiala voll im Spiel und trug zur Aufholjagd bei. Ein beeindruckendes Beispiel für den Kampfgeist, der in den Bayern schlummert.

Die Botschaft an Kompany ist klar: Werden sich die Stammspieler in Paris derartige Fehler erlauben, wird PSG sie mit eiskalter Effizienz bestrafen. Ousmane Dembélé, Désiré Doué und Khvicha Kvaratskhelia werden jede Unachtsamkeit gnadenlos ausnutzen.

Die Leistung in Mainz war ein Weckruf für den FC Bayern. Die Generalprobe vor dem Halbfinal mag zwar gewonnen worden sein, doch sie offenbarte auch deutliche Schwächen. Kompany muss nun schnell handeln, um sicherzustellen, dass sich die Fehler aus Mainz nicht wiederholen. Andernfalls könnte die Champions-League-Ambition des FC Bayern schon am Dienstag in Paris enden.