Bayern dominiert: kompany-effekt katapultiert die münchner zur meisterschaft!
München bejubelt die 35. Deutsche Meisterschaft! Der FC Bayern hat den VfB Stuttgart mit 4:2 besiegt und damit die Dominanz in der Bundesliga eindrucksvoll untermauert. Präsident Herbert Hainer überschwappte nach dem Spiel vor Begeisterung – und deutete an, dass dies erst der Anfang ist.
Ein kompliment an den mann an der seitenlinie
Die Freude war riesig, als die Bayern den Titel unter Dach und Fach gebracht hatten. Hainer ließ keine Zweifel daran, wer den größten Anteil an diesem Erfolg hat: Trainer Vincent Kompany. "Ein ganz großes Kompliment geht natürlich an den Trainer", schwärmte der Präsident bei DAZN. "Vincent Kompany ist ein Glücksgriff und er macht es unheimlich gut. Es ist nicht nur die Art und Weise, wie wir spielen, sondern auch, wie er den Spielern die Spielfreude gibt." Die Bayern präsentierten sich in dieser Saison als eine Einheit, die kaum zu stoppen war und deren Hunger nach Toren beispiellos ist. Bis zur letzten Minute, selbst bei einem deutlichen Vorsprung, suchten die Spieler nach weiteren Möglichkeiten, das Netz zu treffen – ein Zeichen von unbändigem Willen und Leidenschaft.

Der kader als trumpf: kompany's geschick im umgang mit stars
Ein weiterer Aspekt, der Hainer hervorhob, war Kompanys Fähigkeit, einen großen und anspruchsvollen Kader zu managen. Mit 22 bis 23 Spielern, die alle Einsatzzeit wollen, ist das eine Herausforderung. Kompany gelingt es jedoch, jedem Spieler das Gefühl zu geben, dazuzugehören. Selbst die beiden Top-Scorer Harry Kane und Michael Olise saßen zunächst auf der Bank, was die Tiefe des Kaders unterstreicht. "Das sieht man auch heute wieder. Jetzt sage ich beinahe der zweite Anzug - wie der gespielt hat, das macht unheimlich viel aus", so Hainer.

Mehr als nur titel: die frauen feiern ebenfalls
Doch Hainer blickte nicht nur auf die Männer-Mannschaft, sondern auch auf die herausragenden Leistungen der Bayern-Frauen, die ebenfalls auf dem Weg zur Meisterschaft sind und im Pokalfinale stehen. "Es ist nicht - hoffentlich nicht - der letzte Titel", betonte der Präsident.

Blick in die zukunft: champions league und pokal-halbfinale
Die kommende Aufgabe ist das Halbfinale im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen. Hainer zeigte sich zuversichtlich: "Ich meine, eine Meisterschaft so zu spielen und vier Spieltage vor Schluss dann mit 15 Punkten Vorsprung die Meisterschaft zu gewinnen, das gibt natürlich Mut, es gibt Selbstbewusstsein, überhaupt keine Frage." Auch im Champions League Halbfinale gegen Paris St. Germain werden die Bayern als ernstzunehmender Konkurrent gehandelt. Hainer schätzt die Chancen auf 50:50, hat aber unbedingtes Vertrauen in seine Mannschaft. "Wir haben letztes Jahr im Herbst in Paris bewiesen, dass wir sie auch schlagen können."
Die Bayern haben bewiesen, dass sie nicht nur eine Mannschaft sind, sondern eine Dynastie. Und mit Vincent Kompany am Steuer scheint dieser Erfolg kein vorübergehendes Phänomen zu sein, sondern der Beginn einer neuen Ära.
