Bayern dominiert: kane krönt double mit hattrick!

Berlin tobte, als der FC Bayern München den DFB-Pokal in die Höhe stemmte. Ein 3:0-Erfolg gegen den VfB Stuttgartbesiegelte das Double und krönte eine Saison voller Rekorde. Doch der Sieg war mehr als nur eine Zahl – er war ein Versprechen, das gehalten wurde, und offenbarte auch Schwächen im Spiel der Bayern.

Stuttgarts erster fehltritt: die erste halbzeit

Die Stuttgarter zeigten in der ersten Halbzeit eine beeindruckende Leistung. Mit aggressivem Pressing und schnellen Angriffen brachten sie die Bayern-Abwehr mehrfach in Verlegenheit. Das Torschussverhältnis sprach klar für den VfB (7:3), obwohl sie nur 31 Prozent Ballbesitz hatten. Die körperliche Präsenz der Schwaben war beeindruckend, sie gewannen 64 Prozent der Zweikämpfe und sogar 80 Prozent der Luftzweikämpfe. Doch wie Aleksandar Pavlovic treffend bemerkte: „Stuttgart ist oft so, dass sie bis zur 60. Minute topfit sind und dann ein bisschen einknicken.“ Und so geschah es. Die fehlende Belohnung in Form eines Tores in der ersten Halbzeit sollte sich als fatal erweisen.

Harry kane – mehr als nur ein torjäger

Harry kane – mehr als nur ein torjäger

Der Engländer bewies, dass er nicht nur ein instinktiver Torjäger ist, sondern auch ein Mann der großen Worte. Vor dem Spiel hatte er Leon Goretzka versprochen, ihm das Ding zum Abschied zu holen, und sein Wort hielt er mit einem fulminanten Hattrick. Sein Kopfballtor in der 55. Minute, ein Geschenk von Jeff Chabot, war der Auftakt. Das zweite Tor in der 80. Minute, nach einem abgewehrten Schuss von der Latte, und der verwandelte Handelfmeter in der Nachspielzeit machten den Dreierpack perfekt. Uli Hoeneß adelte den Stürmer: „Er ist der beste Transfer, den wir je gemacht haben.“

Ein abnutzungskampf offenbart bayerns schwächen

Ein abnutzungskampf offenbart bayerns schwächen

Während die Bayern in vielen Spielen der Saison ihre Gegner von der ersten Minute an dominierten, war das Pokalfinale ein zäher Abnutzungskampf. „Stuttgart hat in der ersten Halbzeit in einer großen Intensität dagegengehalten“, analysierte Sportvorstand Max Eberl. Die Mannschaft offenbarte dabei Schwächen in der Entscheidungsfindung im Eins-gegen-Eins. Vincent Kompany räumte ein: „Es gab Eins-gegen-eins-Situationen, in denen wir nicht die richtige Entscheidung getroffen haben.“ Doch die Bayern zeigten auch ihre Stärke, indem sie die Räume clever nutzten und eine „gute Mischung aus Aktivität am Ball und aktiven Läufen“ präsentierten – eine Kombination, die für den VfB schwer zu verteidigen war.

Der Pokalsieg ist ein Statement des FC Bayern, ein Beweis ihrer Dominanz und der Qualität ihres Kaders. Doch er offenbart auch, dass selbst die besten Mannschaften Schwächen haben und dass ein hart erkämpfter Sieg noch süßer schmeckt. Die Saison ist zwar beendet, aber die Diskussionen über die Zukunft des FC Bayern und die Rolle von Harry Kane werden weitergehen.