Bayern dominiert alba: pesic auf meilensteinkurs!
München atmete auf, während Berlin die Enttäuschung spürte: Der FC Bayern München hat im Finale der Basketball Bundesliga gegen Alba Berlin vorgelegt und damit die Chance auf einen historischen „Threepeat“ weiter am Leben erhalten. Vor knapp 6.000 Zuschauern im SAP Garden, darunter auch der verletzte Fußball-Nationalspieler Lennart Karl, setzte sich das Team von Trainer Svetislav Pesic mit 102:94 (58:55) durch und blieb in den Playoffs ungeschlagen.

Pesics vermächtnis: ein titel in vier jahrzehnten?
Die Partie war nicht nur ein sportlicher Kracher, sondern auch ein emotionaler Abschied von Svetislav Pesic, der nach dieser Saison seine Trainerlaufbahn beendet. Der 76-Jährige könnte als erster Coach überhaupt in vier verschiedenen Dekaden den deutschen Meistertitel erringen – eine Leistung, die seinesgleichen sucht. Seine Erfolgsbilanz ist beeindruckend: 1997, 1998, 1999 und 2000 triumphierte er mit Berlin, 2014 und nun möglicherweise auch 2026 mit München.
Andreas Obst war mit 33 Punkten der herausragende Spieler der Bayern, während Norris Agbakoko mit 21 Punkten Albano’s beste Antwort lieferte. Doch die Münchner zeigten vor allem in der Schlussphase eine beeindruckende Kaltschnäuzigkeit und nutzten ihre Heimstärke aus. Das Spiel entwickelte sich zu einem echten Dauerduell, denn die Rivalität zwischen München und Berlin ist legendär – zum zehnten Mal stehen sich die Teams in einer Playoff-Serie gegenüber, zum siebten Mal im Finale.
Alba Berlin hatte lange mit dem Underdog-Image gekämpft und hielt das Spiel spannend, doch Bayern münzte seine Überlegenheit in der zweiten Halbzeit in Punkte um. Der Hauptrundensieger aus München hatte zuvor im Viertelfinale und Achtelfinale beeindruckend schnellstmöglich die K.o.-Runden absolviert. Anders sah es für Alba aus, die sich gegen Vechta und Bamberg nur nach hartem Kampf durchsetzen konnten.
Am Sonntag (16:30 Uhr/Dyn) steigt nun das Rückspiel im SAP Garden. Sollten die Bayern auch hier den Sieg erringen, haben sie bereits am Mittwoch in Berlin zwei Matchbälle in der Hand. Die Berliner müssen nun alles auf eine Karte setzen, um die drohende Niederlage abzuwenden. Die Frage ist: Können sie die Bayern-Maschine stoppen und Pesics Abschied in einen dramatischen Showdown verwandeln? Die Antwort liefert das nächste Kapitel dieser außergewöhnlichen Rivalität.
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