Baumgartners handspiel: leipzig siegt umstritten in köln
- Baumgartners handspiel: leipzig siegt umstritten in köln
- Doppelpack baumgartner – führung für leipzig
- Die strittige szene: handspiel oder nicht?
- Kölner proteste und die erklärung des schiedsrichters
- Unverständnis und kritik von leipzig und köln
- Reaktion der beteiligten nach dem spiel
- Die wichtigsten fakten zum spiel
Baumgartners handspiel: leipzig siegt umstritten in köln
Köln – Ein umstrittener Sieg für RB Leipzig beim 1. FC Köln! Das Spiel endete mit 2:1 (1:0) für die Gäste, doch der Sieg ist getrübt von einer strittigen Szene in der 77. Minute, in der Christoph Baumgartner mit einem Handspiel kurz vor der Linie rettete. Der österreichische Nationalspieler war sichtlich erleichtert, gestand aber auch, dass ein Elfmeter gerechtfertigt gewesen wäre.
Doppelpack baumgartner – führung für leipzig
Baumgartner war an diesem Abend der Mann des Spiels. Er brachte RB Leipzig in der 29. Minute in Führung, erhöhte in der 56. Minute auf 2:0 und schien damit die Weichen für einen klaren Sieg gestellt zu haben. Doch der 1. FC Köln gab nicht auf und kam durch Jan Thielmann in der 51. Minute zum Anschluss.

Die strittige szene: handspiel oder nicht?
Die entscheidende Szene des Spiels war das vermeintliche Handspiel von Baumgartner in der 77. Minute. Er blockte einen Schuss von Thielmann kurz vor der Linie mit der Hand ab. Schiedsrichter Frank Willenborg entschiednach langer Prüfung und Ansicht der Bilder jedoch auf keinen Elfmeter.

Kölner proteste und die erklärung des schiedsrichters
Die Entscheidung löste bei den Kölnern Entrüstung aus. Thomas Kessler, Sport-Geschäftsführer des 1. FC Köln, berichtete von einer „Privataudienz“ bei Willenborg, in der ihm erklärt wurde, dass David Raum (Leipzig) bei seinem vorherigen Kopfball „nicht in der Lage gewesen sei, den Ball kontrolliert zu klären“. Dies habe dann zur Abseitsposition von Sebastian Sebulonsen (Köln) geführt.
Unverständnis und kritik von leipzig und köln
Die Erklärung stieß auf breites Unverständnis. Tom Krauß von Leipzig meinte: „Ich habe gerade das Bild gesehen, ich kann darüber nur lachen, das sind keine Millimeter.“ Thielmann nannte die Entscheidung gar eine „Frechheit“. Selbst Baumgartner gestand, den Unmut der Kölner zu verstehen, betonte aber, dass das Handspiel keine Absicht gewesen sei. Er sprach von „Glück“ für Leipzig, nachdem man in den letzten Wochen viel Pech mit dem VAR gehabt habe.
Reaktion der beteiligten nach dem spiel
Die Stimmung nach dem Spiel war angespannt. Krauß wollte sich nicht weiter äußern, während Thielmann das Thema beenden wollte: „Können wir das Thema beenden? Wir müssen weitermachen und nächste Woche wieder Punkte sammeln.“ Die Entscheidung wird sicherlich noch für Gesprächsstoff sorgen.
Die wichtigsten fakten zum spiel
- Ergebnis: 1. FC Köln – RB Leipzig 1:2 (0:1)
- Tore: 0:1 Baumgartner (29.), 0:2 Baumgartner (56.), 1:2 Thielmann (51.)
- Schiedsrichter: Frank Willenborg
- Spielort: Köln
