Bastoni-hammer: barça winkt der italienische abwehrchef!
Ein Beben in der Fußballwelt: Alessandro Bastoni, der 27-jährige Verteidiger von Inter Mailand, hat entschieden – und zwar gegen die Verlockungen der Premier League. Der italienische Nationalspieler strebt im Sommer einen Wechsel zum FC Barcelona an und hinterlässt damit Top-Klubs wie Chelsea und Liverpool mit leeren Händen. Ein Coup für die Katalanen, der die Abwehr deutlich verstärken könnte.
Die nerazzurri lassen ihren star ziehen
Lange Zeit galt Bastoni als unverkäuflich, doch die finanzielle Situation in Mailand und der Wunsch des Spielers nach neuen Herausforderungen haben die Entscheidung offenbar gereift. Inter wird ihn wohl nicht aufhalten können, wenn Barça die geforderten 60 Millionen Euro auf den Tisch legt. 45 Millionen Euro war das erste Angebot, das die Katalanen abgegeben haben – deutlich zu wenig für die Nerazzurri.
Bastoni war seit Jahren eine feste Größe in der interschen Abwehr und gehört zu den wichtigsten Spielern des Teams. In der laufenden Saison bestritt er 26 Serie-A-Spiele und will mit Inter noch das Double aus Meisterschaft und Coppa Italia holen, bevor er sein neues Kapitel in Spanien beginnt. Ein Abschied, der sowohl für Inter als auch für Bastoni einen Neuanfang markiert.

Wm-debakel und der rat eines weltmeisters
Der Wechsel steht allerdings unter einem schlechten Stern. Bastoni hatte nach seiner Notbremse und dem verlorenen Elfmeterschießen gegen Bosnien-Herzegowina in der WM-Qualifikation mit heftiger Kritik zu kämpfen. Ein Platzverweis, der Italien die Teilnahme an der WM-Endrunde kostete. Giuseppe Bergomi, Weltmeister von 1982 und Inter-Legende, riet ihm daraufhin, Italien zu verlassen. „Jetzt muss er Italien zu seinem eigenen Wohl verlassen“, erklärte Bergomi bei Radio Nerazzurra. „Wir verlieren ein außergewöhnliches Talent, einen der besten Verteidiger des modernen Fußballs.“
Die Entscheidung ist getroffen. Bastoni scheint sich nach einer neuen sportlichen Herausforderung zu sehnen und hat sie im katalanischen Top-Klub gefunden. Ob er tatsächlich in Barcelona landet, hängt nun von den finalen Verhandlungen ab, doch die Zeichen stehen gut für einen Wechsel, der die Fußballwelt aufmerksam verfolgt.
