Bastoni im visier: ermittlungen wegen angeblicher beteiligung an menschenhandel

Schock in der Fußballwelt: Alessandro Bastoni, Leistungsträger von Inter Mailand und der italienischen Nationalmannschaft, steht im Zentrum eines explosiven Ermittlungsverfahrens. Die Mailänder Staatsanwaltschaft wirft dem Verteidiger den Verdacht der Beteiligung an einem Netzwerk zum Menschenhandel junger Frauen vor – ein Skandal, der das italienische Sportgeschäft erschüttert.

Verbindungen zur agentur

Verbindungen zur agentur 'made' werfen schatten

Im Fokus der Ermittlungen steht die Agentur 'Made', die den Behörden zufolge ein System zur Organisation exklusiver Veranstaltungen und Treffen für wohlhabende Kunden betrieb. Dazu gehörten demnach nicht nur Fußballspieler und Sportler, sondern auch Geschäftsleute. Laut Informationen der Gazzetta dello Sportsollen über diese Agentur Kontakte zwischen Bastoni und einer minderjährigen Frau vermittelt worden sein. Die Kommunikation, die den Ermittlern in die Hände gefallen ist, datiert aus dem Jahr 2020 und legt nahe, dass Antonio Salamone, ein Mitarbeiter der Agentur und ebenfalls Beschuldigter, als Vermittler fungierte.

Die belastenden Nachrichten offenbaren eine alarmierende Dynamik: Salamone soll Bastoni über die Verfügbarkeit der jungen Frau informiert und Details der Treffen koordiniert haben. Es wird vermutet, dass die beiden sich in einer Wohnung trafen, die im Zusammenhang mit der Agentur steht, und dass Bastoni anschließend für einige Ausgaben aufkam, darunter der Transport der Frau am Folgetag. Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass es sich dabei nicht um einen Einzelfall handelte und prüft nun weitere Nachrichten.

Ein besonders brisanter Nachrichtenaustausch, der vor Gericht vorgelegt wurde, zeigt, wie die junge Frau, damals 17 Jahre alt, Salamone um ihre Rückführung nach Hause bat: “Ich schlafe hier und morgen bringen Sie mich nach Hause.” Diese Aussage, gepaart mit anderen Nachrichten, in denen Salamone Bastoni auf die vermeintliche