Basler zündet die nächste bombe: klopp soll nagelsmann im herbst beerben

Mario Basler schlägt wieder zu. In der gestrigen WM Aktuell-Folge auf Sport1 erklärte der 50-Jährige, dass Jürgen Klopp im September Julian Nagelsmann als Bundestrainer ablösen wird. Keine Spekulation, keine Floskel – Basler formulierte es wie eine Tatsache. Die Reaktion im Studio: Schweigen, gefolgt von einem aufgeregten Raunen.

Warum diese prognose nicht einfach wegzulächeln ist

Basler ist kein Mann für vorsichtige Andeutungen. Als er vor laufender Kamera sagte: „Ich bin überzeugt, dass er Nationaltrainer wird“, meinte er es ernst. Begründung: Klopps sogenannter „Flaps“ vor dem deutschen WM-Auftakt, in dem er mit Thomas Müller über die Aufstellung lachte und meinte, Nagelsmann mache das „noch“, sei kein Zufall. „Das war kein Spaß, das war ein Schuss“, so Basler. Und weiter: „Nagelsmann hat das verstanden – sonst hätte er nicht so reagiert.“

Die Entschuldigung Klopps? Für Basler nur ein „mediales Feigenblatt“, erzwungen von MagentaTV und den DFB-Funktionären. „Man hat ihn wohl zur Räson gerufen“, sagte der Ex-Nationalspieler und deutete an, dass bereits Gespräche zwischen Klopp und dem DDF stattfänden. Vertrag bis 2028 hin oder her – ein Wechsel im Zeitraum September 2026 sei längst beschlossene Sache.

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Nach Klopps Aussage ging die Empörung durch alle Talkrunden. Lothar Matthäus sprach von „Respektlosigkeit“, Stefan Effenberg forderte eine öffentliche Entschuldigung, Bastian Schweinsteiger warnte vor „Gift für die Kabine“. Doch Basler lacht nur. „Die Jungs reiten auf der Empörungswelle, weil sie selbst nie ganz oben ankamen. Klopp schon. Der sitzt in der ersten Reihe.“

Was niemand laut sagt: Die DFB-Spitze hat Nagelsmann zwar bis 2028 gebunden, aber mit einer stillen Klausel: bei Vorrundenaus oder EM-Desaster kann die Zusammenarbeit per sofort beendet werden. Ein Scheitern in der WM-Gruppenphase würde diese Klausel auslösen – und Klopp wäre sofort verfügbar. Der Liverpool-Coach hat seinen Vertrag im Sommer 2026 auslaufen lassen, um „neue Herausforderungen“ zu suchen.

Die szene, die alles verrät

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Wer die Aufzeichnung der WM-Auftakt-Analyse von Klopp und Müller gesehen hat, erinnert sich: Als Müller fragte, ob Nagelsmann „noch“ aufstellt, lachte Klopp nicht einfach. Er zögerte, schaute direkt in die Kamera und sagte: „Ja, er macht das noch.“ Kein Unfall. Eine Millisekunde zu langer Blickkontakt – genug, um die Botschaft zu senden.

Basler kennt diese Spielchen. „Ich habe mit Klopp in Mainz und Dortmund gespielt. Der denkt drei Züge voraus. Wenn er sagt ‚noch‘, meint er ‚nicht mehr lange‘.“

Nagelsmann zwischen stuhl und bank

Während die Öffentlichkeit über Klopps Wortwitz debattiert, arbeitet Nagelsmann mit angezogener Handbremse. Jede Aufstellung wird analysiert, jede Pressekonferenz gescannt. Die Mannschaft spürt die Unruhe. „Es ist wie eine tickende Bombe“, sagt ein Insider dem TSV Pelkum Sportwelt. „Alle wissen, dass ein frühes Aus die Konsequenz hat – und alle wissen, wer bereitsteht.“

Der DFB schweigt offiziell. Intern aber laufen die Telefone heiß. Eine Entscheidung soll nach dem Viertelfinale fallen – spätestens.

Schlussstrich mit zahlen

Wenn Deutschland vorzeitig scheidet, kann der Vertrag Nagelsmanns gekündigt werden – ohne Abfindung. Klopp würde für 8,5 Millionen Euro pro Jahr unterschreiben, plus Erfolgsprämien. Die Rechnung geht auf: Ein erfolgloser Trainer kostet 0 Euro Ablöse, ein neuer bringt Hoffnung und TV-Quoten. Basler hat recht: Der Wechsel ist kein Wunschdenken mehr, sondern eine logische Konsequenz.