Baskonia triumphiert in letzter sekunde – maccabi verpasst play-in-hoffnungen!
Vitoria-Gasteiz bebte, als der Kosner Baskonia im Buesa Arena Maccabi Tel-Aviv mit 101:98 bezwang. Ein nervenaufreibendes Finale krönte eine Partie, die alles bot, was Basketball-Fans lieben: Dramatik, spektakuläre Aktionen und eine unglaubliche Wendungsfreude.

Die dritte viertelzeit als zäsur
Die Partie begann vielversprechend für die Gäste, die mit einer deutlichen Führung ins zweite Viertel gehen konnten. Doch Baskonia zeigte seine Klasse und drehte das Spiel mit einer sensationellen Leistung in der dritten Viertelzeit – ein 40:19 katapultierte die baskischen Farben in Führung. Markus Howard kehrte zurück und wusste mit cleveren Entscheidungen zu überzeugen, während Markquis Nowell auf beiden Seiten des Feldes glänzte und das Team maßgeblich stabilisierte.
Tim Luwawu-Cabarrot war mit 21 Punkten der statistisch beste Akteur der Heimmannschaft, doch es war die kollektive Leistung, die den Unterschied machte. Die israelische Antwort kam in Person von Looney Walker, Jimmy Clark und Roman Sorkin, die zwar für beeindruckende Offensivaktionen sorgten, am Ende aber nicht ausreichten, um das Ruder herumzureißen.
Das Spiel war geprägt von einem hohen Anzeigwert und fand seinen Ursprung in den Duellen der beiden besten offensiven Mannschaften der Liga. Trent Forrest eröffnete mit zwei Dreiern, worauf Looney Walker antwortete und Maccabi einen ersten Vorsprung von fast zehn Punkten verschaffte. Baskonia konterte mit einem stärkeren Teamspiel und verpasste es jedoch, die Führung vollständig auszugleichen. Ein 0:8 brachte Maccabi zurück ins Spiel, wobei Roman Sorkin in der Zone dominierte. Ein Dreier von Howard kurz vor der Pause ließ jedoch hoffen, 44:53 hieß es zur Halbzeit.
Die Entscheidung fiel dann in einem spannenden Schlussabschnitt. Ein schneller 8:0-Lauf von Baskonia nach der Pause gab den Ton an, doch Maccabi ließ nicht locker. Ein Dunking von Trent Forrest brachte Baskonia in Führung, und die defensive Stabilität der Heimmannschaft sorgte für einen entscheidenden Vorteil. Nowell glänzte erneut und brachte sein Team in eine komfortable Position (84:72).
Maccabi kämpfte verbissen zurück und verkürzte den Rückstand, doch ein weiterer Dreier von Nowell schien die Weichen auf Baskonia-Sieg zu stellen. Trotz eines letzten Ansturms mit starken Aktionen von Jimmy Clark, sicherten sich die Basken durch zwei Freiwürfe von Luwawu-Cabarrot den knappen Sieg.
Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Baskonia demonstrierte seine Stärke, während Maccabi nun mit verknappten Play-in-Hoffnungen dastehen muss. Die Energie der baskischen Fans im Buesa Arena war unbezahlbar und half dem Team, die entscheidenden Momente zu meistern.
