Baskonia triumphiert erneut: maccabi trotzigt, doch bascos behalten die oberhand!

Vitoria-Gasteiz bebte – und das aus gutem Grund! Baskonia hat Maccabi Tel-Aviv in einem packenden Duell mit 101:98 bezwungen und damit die beeindruckende Erfolgsserie fortgesetzt. Ein dramatischer Auftritt, der die Zuschauer bis zur letzten Sekunde in Atem hielt und die israelische Mannschaft in ihrer ambitionierten Play-in-Mission gehörig zurückwarf.

Der dritte viertel – der schlüssel zum sieg

Die Partie begann wie erwartet mit einem Feuerwerk an Punkten. Sowohl Trent Forrest als auch Looney Walker trafen von der Distanz, doch das Spiel wogte hin und her. Die Basken gerieten früh in Rückstand, ein Defizit von zehn Punkten, das zunächst alarmierend wirkte. Doch das Team von Paolo Galbiati fand seine Form wieder, spielte nun mit mehr Zug zum Korb und egalisierte den Rückstand.

Der entscheidende Wendepunkt war zweifellos das dritte Viertel. Hier präsentierte Baskonia eine Leistung, die schlichtweg beeindruckte. Mit einem fulminanten 40:19 brachen sie den Widerstand der Gäste und sorgten für eine komfortable Führung. Markquis Nowell war in diesem Abschnitt nicht zu stoppen, sowohl in der Offensive als auch in der Verteidigung. Er leitete das Spiel klug und setzte seine Mitspieler in Szene.

Tim Luwawu-Cabarrot war mit 21 Punkten der beste Scorer der Basken, aber es war die Mannschaftsleistung, die den Unterschied machte.

Maccabi weigerte sich jedoch, aufzugeben. Im Schlussabschnitt kämpften sie verbissen um jeden Punkt, angeführt von einem starken Jimmy Clark III, der mit 26 Zählern überzeugte. Looney Walker unterstützte ihn mit 23 Punkten. Die Spannung stieg ins Unermessliche, als die Israelis den Rückstand auf nur noch vier Punkte verkürzten. Doch ein weiterer Dreier von Nowell, der in letzter Minute den Sack zu band, zementierte den Sieg für Baskonia.

Die statistischen Details offenbaren ein Spiel voller Emotionen und intensiver Auseinandersetzung. Roman Sorkin lieferte für Maccabi einen starken Auftritt mit 22 Punkten, während Baskonia auf die konstante Leistung von Forrest und die präzisen Würfe von Howard zählen konnte.

Die Partie endete mit einem umstrittenen Foul an Luwawu-Cabarrot, das die Entscheidung besiegelte.

Ein sieg, der mut macht

Ein sieg, der mut macht

Baskonia untermauert damit seine Ambitionen in der Euroleague und sendet eine deutliche Botschaft an die Konkurrenz. Die Mannschaft hat bewiesen, dass sie auch unter Druck bestehen kann und über die nötige Qualität verfügt, um in der Spitzengruppe zu bleiben. Für Maccabi hingegen bedeutet diese Niederlage einen Rückschlag in der Verfolgung eines Play-in-Platzes – ein Wettbewerb, der nun deutlich schwieriger geworden ist.

Die Zahlen sprechen für sich: Markquis Nowell, der mit seiner Energie und Kreativität den Spielverlauf maßgeblich beeinflusste, hatte einen Wertungsindex von 12. Die Zuschauer im Buesa Arena feierten ihre Mannschaft stürmisch – ein verdienter Lohn für eine herausragende Leistung.