Baskets bonn demütigen skyliners – playoff-ticket ist aus!
Ein Gala-Auftritt der Telekom Baskets Bonn in Frankfurt! Die Schützlinge von Marko Stankovic schickten die heimische Mannschaft am Freitag mit einem deutlichen 104:72-Erfolg in die Knie und sicherten sich damit die direkte Qualifikation für die Playoffs der BBL. Vor mehr als 800 mitgereisten Fans demonstrierte Bonn, wer in dieser Saison der Chef ist.

Frankfurter misere setzt sich fort
Für die Frankfurt Skyliners war es die fünfte Niederlage in Folge, ein Zeichen dafür, dass die Probleme tief sitzen. Die verletzungsbedingten Ausfälle von Will Christmas und Till Pape schmerzen, doch die Leistung der Mannschaft war auch ohne diese Ausfälle weit unter dem geforderten Niveau. Die ersten Minuten waren ein Desaster für die Gastgeber, die sich von Bonn von der ersten Sekunde an dominieren ließen. Das aggressive Bonner Spiel und die daraus resultierenden Turnover der Frankfurter ließen die Fans im Publikum verstummen.
Nach dem ersten Viertel stand es 28:16 für Bonn, ein deutlicher Indikator für den Klassenunterschied. Obwohl sich die Skyliners im zweiten Abschnitt etwas stabilisierten und den Rückstand auf sieben Punkte verkürzen konnten, ließ Bonn nicht locker und baute den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 49:41 aus. Der Spielfluss der Frankfurter wirkte hölzern, die Passkombinationen unsauber. Es fehlte an Kampfgeist und Leidenschaft.
Die zweite Halbzeit gehörte dann uneingeschränkt den Gästen. Mit einer beeindruckenden Leistungsetage zogen die Baskets das Tempo an und präsentierten eine beeindruckende Teamleistung. Jalen Finch und Isaiah Swope waren kaum zu stoppen und sorgten mit ihren Würfen für zusätzliche Feuerkraft. Auch die Bank der Bonner bewies ihre Qualität und trug maßgeblich zum Erfolg bei. Das Spiel endete schließlich mit einem klaren 104:72-Sieg für Bonn.
Die Skyliners hingegen wirkten zunehmend frustriert und kraftlos. Die Defensive ließ nach, die Abschlüsse waren unpräzise. Die Zuschauer sahen ein Spiel, das bereits früh entschieden war.
Die Baskets können mit vier Punkten Rückstand auf den dritten Platz theoretisch noch einen Rang vorrücken. Doch das ist angesichts der beeindruckenden Leistung gegen Frankfurt nur noch eine Formsache. Für die Skyliners gilt es, sich schnell zu sammeln und die verbleibenden Spiele bestmöglich zu nutzen, um den Abstiegskampf zu meistern. Die nächsten Herausforderungen warten am Donnerstag gegen Chemnitz und am letzten Spieltag gegen Ulm.
