Barthold kehrt nach dänemark zurück: wechsel zu mors-thy handbold perfekt!
Ein Kapitel im SC Magdeburg ist zu Ende: Sebastian Barthold, der erfahrene Linksaußen, wird Deutschland verlassen und seine Karriere in der dänischen Liga fortsetzen. Nach seiner Rückkehr vom Champions-League-Sieg und der damit verbundenen Nicht-Berücksichtigung durch Cheftrainer Bennet Wiegert, hat sich der ehemalige Nationalspieler nun für einen Wechsel zu Mors-Thy Handbold entschieden – ein Vertrag bis 2028 unterzeichnet.

Die suche nach stabilität: mors-thy setzt auf bartholds erfahrung
Für den dänischen Erstligisten ist die Verpflichtung Bartholds mehr als nur ein Transfer. Nach dem Karriereende des langjährigen Kapitäns Toft benötigt Mors-Thy Handbold eine Führungspersönlichkeit, die Ruhe und Kontinuität in die Kabine bringt. Barthold, mit seiner internationalen Erfahrung und seinem gespürten Handballgespür, soll hierbei eine Schlüsselrolle spielen. Ein Signal an die Liga, dass Mors-Thy Handbold ernst genommen werden will.
Der 34-Jährige selbst erklärt seinen Wechsel mit einer Kombination aus persönlicher Vorliebe und sportlicher Perspektive. „In erster Linie hat Mors-Thy Handbold einen Geschäftsführer, der sehr hartnäckig ist“, scherzt Barthold. „Fog hat mich auf gute Weise davon überzeugt, dass es Mors-Thy Handbold werden sollte.“ Die positiven Erinnerungen an seine Zeit in Dänemark spielen ebenfalls eine Rolle. „Warum also nicht zurückkehren und etwas Neues ausprobieren?“, fragt er rhetorisch.
Seine Ambitionen sind ungebrochen: Barthold möchte in Mors-Thy Handbold etwas bewegen. „Ich habe weiterhin große Ambitionen und möchte dazu beitragen, Mors-Thy Handbold noch einen Schritt weiter nach oben zu bringen“, so der gebürtige Flensburger. Der Verein befindet sich bereits auf einem guten Weg und belegt aktuell einen respektablen fünften Platz in einer der stärksten Handball-Ligen Europas. Und nicht zu vergessen: Barthold legt Wert auf eine ausgewogene Work-Life-Balance. „Gleichzeitig komme ich mit meiner Familie hierher, und es ist mir wichtig, dass das Familienleben gut funktioniert.“
Der Abschied von Magdeburg ist zwar besiegelt, doch Barthold blickt optimistisch in die Zukunft. Es bleibt abzuwarten, wie schnell er sich in seiner neuen Umgebung einleben wird, aber eines ist klar: Der erfahrene Linksaußen wird auch in Dänemark für Gesprächsstoff sorgen. Der Wechsel ist ein klares Zeichen, dass Barthold weiterhin auf höchstem Niveau spielen und seine Expertise einbringen möchte – auch wenn es nicht mehr im Trikot des amtierenden Champions-League-Siegers sein wird.
