Barthold kehrt dänemark den rücken – wechsel zu mors-thy!
Ein Kapitel im SC Magdeburg ist zu Ende: Sebastian Barthold, erst im Sommer als erfahrener Linksaußen verpflichtet, verlässt den amtierenden Champions League-Sieger bereits wieder. Nach der Genesung von Matthias Musche fand der Norweger keine dauerhafte Perspektive und nun wählt er eine neue sportliche Herausforderung – in Dänemark.

Rückkehr in die heimat: barthold signiert vertrag in dänemark
Der ehemalige Nationalspieler kehrt nach einem Jahr in Deutschland zurück und unterschreibt bei Mors-Thy Handbold einen Vertrag bis 2028. Ein klares Zeichen des Vertrauens in den dänischen Verein, der sich mit Barthold einen erfahrenen und qualitativ hochwertigen Spieler ins Team holt. Nach dem Karriereende von Kapitän Toft soll Barthold Ruhe und Stabilität in die Mannschaft bringen.
„In erster Linie hat Mors-Thy Handbold einen sehr hartnäckigen Geschäftsführer – und er hat mich auf gute Weise davon überzeugt, dass es Mors-Thy Handbold werden sollte“, erklärte Barthold seinen Wechsel. Die positiven Worte über den Klub und die guten Erinnerungen an seine Zeit in Dänemark spielten ebenfalls eine Rolle. „Warum also nicht zurückkehren und etwas Neues ausprobieren?“, so der Linksaußen.
Es ist nicht nur eine persönliche Entscheidung, sondern auch eine strategische für Mors-Thy Handbold. Der Verein, der aktuell einen starken fünften Platz in der dänischen Liga belegt, setzt auf Bartholds Ambitionen und seine Fähigkeit, das Team auf das nächste Level zu heben. Dazu kommt, dass Barthold seine Familie mitbringt, was ihm im sportlichen Alltag wichtig ist. „Es ist mir wichtig, dass das Familienleben gut funktioniert“, betonte er.
Der Transfer von Sebastian Barthold unterstreicht einmal mehr die Dynamik im Handball-Geschäft und zeigt, wie schnell sich die sportlichen Gegebenheiten ändern können. Ob der SC Magdeburg die Lücke, die Barthold hinterlässt, schnell schließen kann, bleibt abzuwarten. Für Mors-Thy Handbold ist es eine Verstärkung, die dem Verein neue Hoffnung für die Zukunft gibt.
