Barcelona zerlegt newcastle mit 7:2 – flicks offensive wirft atlético bereits einen schritt vor

Ein Schlag aufs Tischpaddel, kein Aufschlag mehr: Barcelona schießt Newcastle mit 7:2 aus der Champions League und kündigt damit auch Atlético an. Hansi Flick rechnet sich seine Chancen aus – und die sind real.

Yamal verwandelt, lewandowski schlachtet ab

Der Ball rollte erst sechs Minuten, da zog Raphinha ab. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten, Anthony Elanga schlug zweimal ein – und plötzlich stand Barças Abwehr so blank wie frisch gewachste Flure. Flicks Gesicht verzog sich, doch seine Offensive arbeitete auf Sparflamme. Marc Bernal traf, Lamine Yamal verwandelte einen späten Foulelfmeter. 4:2 zur Pause, psychologisch ein Vier-Tore-Vorsprung.

Nach dem Seitenwechsel dann das berühmte Viertelstündchen. Fermín López traf nach 51 Minuten, Lewandowski schraubte das Ergebnis mit einem Doppelpack auf 6:2. Newcastle war geschockt, die Gästeanhang verstummte, als hätte jemand den Stecker gezogen. Raphinha legte den siebten Treffer nach – ein Kunststück, das die Spanier nur einmal zuvor in dieser Saison gegeneinander vollbracht hatten.

Thiaw versinkt, woltemade sitzt fest

Thiaw versinkt, woltemade sitzt fest

Während Barça feierte, rutschte Malick Thiaw über den Rasen wie auf Glatteis. Der deutsche Innenverteidiger kassierte drei Gegentore, an denen er direkt beteiligt war. Nick Woltemade blieb die ganze zweite Halbzeit auf der Bank – kein Einsatz, keine Perspektive. Für den Stürmer ein Abend, den er schnell vergessen will.

Flick dagegen strahlte. Der 59-Jährige sieht Barcelona als letzte Station, der Vertrag bis 2028 liegt auf dem Tisch. Seit 2015 wartet der Klub auf den Titel in der Königsklasse, im Vorjahr scheiterte man im Halbfinale an Inter. Diesmal wirkt die Maschine rund, die Tore kamen aus neun Metern, aus 20 Metern, per Kopf, per Freistoß – ein Katalog an Möglichkeiten.

Atlético Madrid lauert im Viertelfinale, nach dem 5:2 gegen Tottenham. Diego Simeone wird die Videoanalyse verschlungen haben, wird wissen, dass Barça nicht nur trifft, sondern auch hinten offen steht. Die Frage ist nur: Wer stoppt diese Lewandowski-Yamal-Kombination? Die Antwort lautet: vielleicht keiner. Barcelona reist mit dem Selbstbewusstsein eines Teams, das gelernt hat, dass Tore nicht nur schießen, sondern auch verhindern kann. Der Countdown läuft – und Flick tickt laut.