Barça zögert: rashford-deal platzt, jager schjelderup im fokus
30 Millionen für einen Bankdrücker? Die Rechnung geht nicht auf. Barça-Sportdirektor Deco hat die Reißleine gezogen und die geplante Kaufoption für Marcus Rashford vorerst gestoppt. Der Engländer schwächelte zuletzt, seine Auswechselrolle wird teuer.
Warum der rashford-plan jetzt wackelt
Intern heißt es: Die letzten fünf Partien haben alles versaut. Rashford wirkte lethargisch, seine Sprintwerte lagen 12 % unter Saison-Durchschnitt. Eine Summe, die dem Klub knapp 35 % des jährlichen Flügelbudgets fressen würde, muss mehr bieten als 20 Minuten Joker-Einsatz. Daher Alternative B: Andreas Schjelderup, 20, Benfica, Norwegen U21.
Ein Barça-Späher war vergangene Woche im Estádio da Luz. Schjelderup traf gegen Guimarães, lief 11,3 km und entschied 14 Duelle – Zahlen, die Decos Excel-Tabelle anspringen lassen. Auf norwegisch TV2 ließ sich der Flügelspieler nicht festnageln: „Ich habe nichts gehört, aber Barça? Fantastisch.“ Kein Nein, kein Ja – ein offenes Tor.

Abde und virgili: die vergessenen wildcards
Im gleichen Atemzug fallen zwei Namen, die im Camp Nou noch Eigentumsanteile besitzen: Abde Ezzalzouli, gerade Real Betis auf Leihbasis, und Álex Valle Virgili, links unten beim Levante. Keine 30-Millionen-Transfers, aber günstige Rückkehrer mit La-Liga-Erfahrung. Deco will bis 15. Juni Klarheit, damit die Vorbereitung nicht erneut zu einer Transfer-Panik wird.
Die Botschaft ist klar: Wer nicht liefert, fliegt – egal wie laut der Name ist. Rashford hat noch fünf Spielzeiten, um den Beweis zu erbringen. Schjelderup kostet die Hälfte, bringt dafisch Tempo und ein Torinstinkt, den Barça seit Dembélé vermisst. Die Waage schwingt, das Geld ist knapp. Und Deco hasst schlechte Deals mehr als ein 0:1 in El Clásico.
