Banfi enthüllt: pasta, papst und dybalas versprechen!
Rom, Italien – Lino Banfi, die italienische Legende der Komödie, feiert bald seinen 90. Geburtstag und blickt mit unverminderter Begeisterung auf seine lebenslange Leidenschaft für den Fußball zurück. In einem exklusiven Gespräch enthüllte der Schauspieler, der sich als eingefleischter AS Rom-Fan einen Namen gemacht hat, unglaubliche Anekdoten über seine Begegnungen mit Fußballgrößen, skurrile Erlebnisse mit Politikern und eine überraschende Verbindung zu Paulo Dybala.
Die pasta-liebe und die geburt eines römischen fans
Banfis Romaner Herzen schlug zum ersten Mal, als er als junger Mann mit Kindern im Rollstuhl ins Stadion ging. Die Armut zwang ihn, sich auf die Güte anderer zu verlassen, und ein freundlicher Mann am Tennisplatz bot ihm ein Sandwich an. Doch die entscheidende Wendung kam, als er einen jungen Lazialer begleitete, der sich weigerte, ihm etwas zu kaufen. Im Gegenzug lud ihn ein romanistischer Junge zu einem Essen im Tennisbar ein – „zwei Matriciane!“ – und das war der Moment, in dem Banfi sich für Rom entschied. „Ich war wie geblendet“, erinnert er sich.

Von falcaos avancen bis zu berlusconis nächtlichen anrufen
Die Jahre brachten unzählige Begegnungen mit römischen Ikonen wie Venditti, Bruno Conti und Totti. Besonders amüsant war die Zeit mit Claudio Falcao, der nicht nur ein gern gesehener Gast bei „Domenica In“ war, sondern auch ein Auge auf Banfis Tochter geworfen hat. „Er versuchte, sie zu verführen!“, lacht Banfi. Auch Silvio Berlusconi mischte sich ein, indem er Banfi mitten in der Nacht anrief, um Roberto Scarnecchia einen neuen Namen zu diktieren. „Er dachte, ein neuer Name würde ihm helfen, sich besser zu verkaufen“, schmunzelt Banfi.

Dybalas versprechen und pelés portugiesische geheimnisse
Aktuell verfolgt Banfi die Leistungen von Paulo Dybala mit großem Interesse. Bei einem Besuch in Trigoria soll Dybala ihm ein Versprechen gemacht haben: „Wenn er das nächste Tor schießt, soll er vor die Kamera rennen und ‚Porca puttena!‘ schreien“, enthüllt Banfi. Ein weiteres Highlight war die Begegnung mit Pelé, die ihm Falcao vermittelt hatte. „Wir haben versucht, uns zu unterhalten, aber wir konnten nur auf Portugiesisch sprechen“, erinnert sich Banfi. Ein Foto der drei ist auf seinem Schreibtisch gerahmt – ein bleibendes Andenken an eine einzigartige Begegnung.
Mehr als nur fußball: begegnungen mit päpsten und die weisheit von cicerone
Neben dem Fußball hat Banfi auch eine besondere Verbindung zum Vatikan. „Ich hatte das Glück, drei Päpste kennenzulernen“, sagt er stolz. Besonders die Gespräche mit Papst Franziskus haben ihn tief berührt. „Er sagte mir, ich solle das Herz der Menschen berühren. Das nehme ich mir für immer zu Herzen.“ Und selbst bei politischen Auseinandersetzungen bleibt Banfi seinem Humor treu. Er grüßt seinen Freund Silvio Berlusconi regelmäßig mit einem Zitat aus Cicerone, worauf Berlusconi mit zufälligen Phrasen antwortet. „Auch wenn er sich gerade nicht die beste Zeit erholt, ich mag ihn trotzdem“, gesteht Banfi.
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