Baden frederiksen bleibt: wsg-tirols torjäger verlängert und will die qualigruppen-krönung
Kurz vor dem Start
der Qualifikationsgruppe zieht die WSG Tirol die nächste Weichenstellung: Nikolai Baden Frederiksen unterschreibt eine vorzeitige Vertragsverlängerung und fixiert seine Zukunft bis mindestens 2025 – genauer will der Klub sich nicht festlegen. Die Message ist trotzdem klar: Der 25-Jährige soll die Offensive auch dann noch beleben, wenn die Tiroler den Sprung zurück in die ÖBL-Spitze schaffen.
Die heimkehr wird zur erfolgsstory
Seit seiner Rückkehr aus Dänemark und den Niederlanden im Oktober 2023 schießt sich der Stürmer in Rekordtempo in die Herzen der Fans: sieben Tore, zwei Assists in 15 Partien – ein Schnitt, der ihn zum besten Wattener Vollstrecher des Grunddurchgangs macht. Den Höhepunkt lieferte er am 24. Spieltag mit seinem Dreierpack beim 3:2-Sieg in Linz. „Die Jungs haben mich sofort wieder aufgenommen, die Chemie stimmt einfach“, sagt Baden Frederiksen, der 2020/21 schon einmal für die WSG auflief. „Andere Vereine reden von Familie, hier spürt man es jeden Tag.“
Sportdirektor Stefan Köck spricht von einer „vertrauensvollen Beziehung“ und betont die Signalwirkung: „Wenn unser Top-Torjäger vorzeitig verlängert, zeigt das, dass sich Spieler mit Perspektive bei uns wohlfühlen.“ Die WSG geht als Tabellenprimus in die Qualigruppe und will den Vorsprung auf Ried (Samstag, 17 Uhr, live bei kicker) ausbauen. Mit Baden Frederiksen im Zentrum der gegnerischen Strafräume dürfte das kein frommer Wunsch bleiben.
Die Vertragslaufzeit hält der Klub weiter geheim – ein Kalkül, das Transfergerüchte von vornherein austrocknen soll. Fakt ist: Ohne die Leistung des Dänen wäre Tirol nicht Spitzenreiter. Und so verwandelt sich die vorzeitige Verlängerung in ein klares Bekenntnis: Die WSG setzt auf Kontinuität statt Umbruch, auf Heimspiel-Atmosphäre statt großer Sprünge. Baden Frederiksen jedenfalls will nachlegen: „Ich habe noch Luft nach oben – und der Verein auch.“
