Babbel schießt scharf ab: real madrid als europas "unsympathischster klub"
Ein verbaler Seitenhieb vor dem Champions-League-Duell: Ehemaliger Bayern-Star Markus Babbel hat in der Sendung „Doppelpass“ auf Sport1 keine Mühe gemacht, seine Abneigung gegen Real Madrid zu demonstrieren. Der Viertelfinal-Kracher zwischen dem FC Bayern und den Königlichen (Dienstag, 21 Uhr im LIVETICKER) wird so zur emotional aufgeladenen Begegnung, wie es der Fußball eben manchmal liebt.

Babbels harsche kritik: mehr als nur fußball
„Real Madrid ist mit der unsympathischste Klub, den es in Europa gibt. Deswegen wäre es sehr schön, wenn die Bayern sie schlagen würden“, ließ Babbel wissen. Diese Ansicht teilt er mit Reporter Uli Köhler, der die Spanier schon länger ins Visier genommen hat. Köhler hatte zuvor erklärt, Real Madrid tue „alles dafür, um die unsympathischste Mannschaft Europas zu werden.“ Eine starke These, die nun von Babbel aufgegriffen wurde. Es geht hier offenbar um mehr als nur sportliche Rivalität – eine persönliche Antipathie scheint im Spiel zu sein.
Die Madrilenen, obwohl in der Liga hinter Barcelona zurückliegend, bewiesen im Achtelfinale ihrer Klasse, als sie Manchester City ausschalteten. Es ist nach wie vor Real Madrid. Die sind gespickt mit Ausnahmespielern“, betonte der 53-Jährige, der vor allem die Tagesform als entscheidenden Faktor für den Ausgang des Spiels sieht. Die Bayern hingegen konnten am Samstag mit einem wichtigen 3:2-Sieg gegen Freiburg Selbstvertrauen tanken.
Der Sieg in Freiburg, so Babbel, habe den Bayern „natürlich schon auch gut für das Spiel am Dienstag“ getan. „Du gehst einfach mit einem guten Gefühl dorthin, auch wenn es für dieses eine Spiel nicht elementar ist“, so der ehemalige Verteidiger. Trotzdem gibt es dieses eine Prozent mehr an Überzeugung.“ Ein psychologischer Vorteil, den die Münchner mitnehmen können. Die Konzentration und die Bereitschaft, bis zum Schluss zu kämpfen, werden gegen ein so erfahrenes Team wie Real Madrid entscheidend sein.
Doch die Geschichte verrät: Real Madrid weiß, wie man solche Situationen nutzt. Ihre Erfolgsbilanz in der Champions League ist legendär, und sie haben immer wieder gezeigt, dass sie auch in schwierigen Phasen noch zuschlagen können. Die Bayern müssen sich also auf einen harten Kampf einstellen – einen Kampf, der weit über das bloße Ergebnis hinausgeht.
