Azzurre demontieren puerto rico 78:41 – wm-ticket fest im blick

San Juan, 12. März. Die italienische Damen-Nationalmannschaft hat beim WM-Qualifikationsturnier in Puerto Rico eine Machtdemonstration hingelegt, die keine Fragen offenlässt: 78:41 gegen die Gastgeberinnen – und das war noch geschmeichelt für die Azzurre. Sie hätten noch höher gewinnen können.

Wie ein team, das nie weg war

Was diese Mannschaft von Cheftrainer Andrea Capobianco in diesen 40 Minuten gezeigt hat, erinnert sofort an Athen, an den EM-Bronze-Sommer – als wäre die Pause zwischen damals und heute nie gewesen. Die Defensive stand wie eine Mauer, die Offensive lief mit einer Leichtigkeit, die man sich nicht erkämpfen musste. 60 Prozent Trefferquote aus dem Feld. Kein Zufall. Das ist Vorbereitung, die greift.

Costanza Verona beendete die erste Halbzeit mit 7 von 7 Feldwürfen – ein persönlicher Bestwert in der Nationalmannschaft, erreicht in gerade einmal 20 Minuten. Am Ende standen 16 Punkte für sie auf der Anzeigetafel. Madera kam auf 13, Spreafico auf 12, Zandalasini auf 10. Vier Spielerinnen in zweistelligen Punktzahlen, alle im Rhythmus, alle im System.

Puerto rico versuchte es mit einer zone – vergeblich

Puerto rico versuchte es mit einer zone – vergeblich

Nach der Pause versuchten die Gastgeberinnen es mit einer Zonenverteidigung. Die Antwort der Azzurre: ein 10:0-Lauf zum Start des dritten Viertels, darunter zwei Dreier in Serie von Kapitänin Spreafico. Die Zone war nach wenigen Minuten Geschichte. Capobianco rotierte bewusst durch, hielt die Belastung der Einzelspielerinnen im Blick – fünf Partien in sieben Tagen, das ist ein Marathon, kein Sprint. Die meisten Einsatzminuten bekam Lorela Cubaj mit 22 Minuten.

Nach dem Spiel ließ der Trainer keine Zweideutigkeit zu: „Der Einstellung der Mädchen war außergewöhnlich. Wenn ein Trainer seine Mannschaft mit dieser Konzentration spielen sieht, kann er glücklich sein. Den Unterschied haben wir in der Verteidigung gemacht.