Awa fam glänzt – seattle verliert knapp!
Ein Ausrufezeichen im WNBA-Spiel: Awa Fam, die deutsche Shooting Guard der Seattle Storm, lieferte ihr bisher bestes Spiel ab, auch wenn die Niederlage gegen die Phoenix Mercury (68:72) nicht ausblieb. Ihre Leistung ist nicht nur ein Hoffnungsschimmer für die angeschlagene Storm, sondern auch ein Beweis für das enorme Potenzial der jungen Spielerin.

Der shooting-star zeigt, was in ihr steckt
Mit 18 Punkten war Fam die beste Werferin ihres Teams und verbrachte mit 32:39 Minuten auch die meiste Zeit auf dem Feld. Ihre Treffsicherheit von 9 von 17 Würfen deutet auf eine beeindruckende Entwicklung hin. Allerdings blieb die Dreierquote weiterhin ein Problem: von neun Versuchen traf sie keinen einzigen. Ein Fakt, der angesichts ihrer Gesamtleistung aber in den Hintergrund tritt.
Was niemand so recht bemerkt hat: Fam demonstrierte ein breites Repertoire an Offensivaktionen. Von schnellen Kontern über Spielzüge mit dem Rücken zum Korb bis hin zu gelungenen Würfen aus mittlerer Distanz – sie war an nahezu allen Angriffen ihrer Mannschaft beteiligt. Sechs Rebounds, zwei Assists, zwei Blocks und ein Ballgewinn runden ihr starkes Gesamtpaket ab. Die Statistiken sprechen eine deutliche Sprache: Awa Fam ist mehr als nur eine Punktgarantin.
Die Seattle Storm kämpfen weiterhin mit Schwierigkeiten. Mit einer Bilanz von 3-8 stehen sie am Tabellenende der Liga. Die zweite Niederlage im Commissioner’s Cup Tournament unterstreicht die angespannte Situation. Doch der Auftritt von Awa Fam gibt Anlass zur Hoffnung. Sie ist der Lichtblick in einer ansonsten düsteren Saison. Ihre konstante Weiterentwicklung wird Seattle helfen, sich in der Liga zu behaupten – auch wenn die Erfolge aktuell noch ausbleiben.
