Umbruch in wolfsburg: steht peter christiansen vor dem aus? rosen als möglicher nachfolger
- Umbruch in wolfsburg: steht peter christiansen vor dem aus? rosen als möglicher nachfolger
- Späte transfers als symptom einer größeren krise
- Drei neuzugänge für den klassenerhalt
- Christiansen auf bewährung
- Schwegler und die frage nach einem frühzeitigen abschied
- Rosen und schwegler: eine mögliche kombination
- Weitere kandidaten im rennen
Umbruch in wolfsburg: steht peter christiansen vor dem aus? rosen als möglicher nachfolger
Der VfL Wolfsburg steht vor einem weiteren Umbruch. Die Zukunft von Manager Peter Christiansen ist dabei ungewiss. Laut Informationen des Kickers könnte Alexander Rosen ein möglicher Nachfolger sein. Die Situation in Wolfsburg spitzt sich zu, und die Frage nach einer neuen sportlichen Führung wird immer drängender.
Späte transfers als symptom einer größeren krise
Für den VfL Wolfsburg sind Last-Minute-Transfers mittlerweile fast schon Tradition geworden, und das unter der Ägide von Geschäftsführer Peter Christiansen. Im Sommer kamen Jenson Seelt und Adam Daghim am letzten Tag der Transferperiode. Nun wurden mit Innenverteidiger Jonas Adjetey (22, für 10 Millionen Euro vom FC Basel) und Defensivallrounder Jeanuel Belocian (20, Leihe aus Leverkusen) kurz vor Deadline noch einmal nachgelegt. Diese späten Deals wirken oft eher wie panisches Handeln als eine zielgerichtete Kaderplanung.

Drei neuzugänge für den klassenerhalt
Mit Kento Shiogai (20, für 9 Millionen Euro vom NEC Nijmegen), der bereits Mitte Januar kam, hat der VfL insgesamt drei Neuzugänge verpflichtet. Doch für den Verein geht es um nichts anderes als den Klassenerhalt. Nach einem kurzen Zwischenhoch unter Trainer Daniel Bauer ist die Mannschaft in die nächste Krise geraten. Die letzten vier Spiele gegen die direkte Konkurrenz (St. Pauli, Heidenheim, Mainz, Köln) brachten nur vier Punkte ein. Der Druck vor den kommenden Spielen gegen Dortmund und Leipzig ist enorm.

Christiansen auf bewährung
Diese negative Entwicklung konnte Peter Christiansen seit Sommer 2024 nicht stoppen, im Gegenteil. Trotz der Reduzierung des Kaders auf 32 Spieler wirkt die Mannschaft alles andere als harmonisch. Das Klima in der Kabine gilt als problematisch, und es fehlt eine klare Hierarchie. Christiansen arbeitet aktuell auf Bewährung, eine Vertragsverlängerung scheint unwahrscheinlich.

Schwegler und die frage nach einem frühzeitigen abschied
Im November hatte Christiansen zunächst Paul Simonis und anschließend Sebastian Schindzielorz für den Misserfolg verantwortlich gemacht und beide entlassen. Nun richtet sich der Blick auf seine eigene Zukunft. Eine frühzeitige Trennung im Sommer könnte sinnvoll sein, um dem neuen Sportdirektor Pirmin Schwegler die Möglichkeit zu geben, den notwendigen Umbruch federführend voranzutreiben.
Rosen und schwegler: eine mögliche kombination
Als potenzieller Nachfolger für Christiansen wird Alexander Rosen gehandelt. Der 46-Jährige war bis 2024 Geschäftsführer Sport bei der TSG Hoffenheim. Interessant dabei: Pirmin Schwegler arbeitete damals an seiner Seite. Diese gemeinsame Vergangenheit könnte ein Argument für eine Verpflichtung sein.
Weitere kandidaten im rennen
Neben Rosen werden auch andere Namen genannt. Eine Rückkehr von Marcel Schäfer aus Leipzig scheint aktuell jedoch illusorisch. Fabian Wohlgemuth steht noch bei VfB Stuttgart unter Vertrag. Die Suche nach dem richtigen Mann für die sportliche Führung des VfL Wolfsburg ist in vollem Gange.
