Verstappen: duschen ist gefährlicher als formel 1!
Miami – Max Verstappen, der am Sonntag (22.00 Uhr MESZ/Sky) beim Großen Preis von Miami auf die Startlinie rollt, hat in einem überraschenden Statement vor dem Rennen die Gefahren des Alltags in den Fokus gerückt. Der viermalige Weltmeister warnte vor den Risiken, die weit über die Rennstrecke hinausgehen – angefangen bei der Dusche bis hin zu einer Fahrradtour durch Amsterdam.

Der alltag lauert an jeder ecke
Verstappens Äußerungen waren durch einen Vorfall mit seinem Vater Jos ausgelöst worden. Jos Verstappen war am vergangenen Sonntag bei einem Rallye-Unfall in Belgien nur knapp dem Tode entgangen. Sein Skoda überschlug sich nach einem Streifkollision mit einem Baum, wobei beide Insassen, Jos und sein Beifahrer Jasper Vermeulen, glücklicherweise unverletzt blieben. Das Bild des zerstörten Fahrzeugs ging daraufhin viral und sorgte für Besorgnis in der Motorsportwelt.
„Es war ein heftiger Unfall, aber er hat gezeigt, dass wir in sicheren Autos sitzen“, kommentierte Max Verstappen den Vorfall. Doch nun scheint er seine eigene Sicherheitsperspektive zu hinterfragen. „Es gibt immer Gefahren in vielen Dingen, die man tut“, betonte er, „aber ja, Rennfahren ist immer noch gefährlich.“
Was viele überrascht: Verstappen sieht die hochentwickelten Sicherheitsvorkehrungen in der Formel 1 nicht als absolute Garantie. „Man kann einfach im falschen Winkel irgendwo gegen fahren. Da hilft es auch nicht, wie sicher Autos sind.“ Er sprach von „einfach Pech“, das einen jederzeit ereilen kann. Die Aussage wirkt, als wolle er die eigene Verwundbarkeit betonen, ein Kontrast zu seinem sonst selbstsicheren Auftreten.
Besonders amüsant und zugleich beunruhigend war Verstappens Beispiel der täglichen Gefahren: „Ich kann heute Abend nach Hause ins Hotel gehen. Ich gehe duschen, aber wenn es rutschig ist, kann ich ausrutschen und mir das Genick brechen.“ Auch eine scheinbar harmlose Fahrradtour durch Amsterdam birgt seiner Meinung nach Risiken. „Schließlich könne er dabei ‚von einem Bus angefahren werden‘.“
Die Sicherheit im Motorsport wird ständig weiterentwickelt, doch Verstappens Worte erinnern uns daran, dass die Risiken nicht auf die Rennstrecke beschränkt sind. Die Welt ist ein gefährlicher Ort, auch für einen der schnellsten Rennfahrer der Welt.
