Toyota bleibt könig, doch chinas angriff wird rasant
11,3 Millionen Autos verkauft, die Krone sicher – und trotzdem quietscht sie. Toyota behält 2025 die Spitze, doch die Chinesen schnüffeln schon am Nacken. BYD, Geely und SAIC schießen mit zweistelligen Raten nach oben, während Stellantis auf Platz fünfen hängen bleibt. Die Schlacht um die Straßen der Welt wird zum Krimi.
Die top-3 bilden eine eisenkuppel
Toyota, Volkswagen und Hyundai schicken 27,6 Millionen Fahrzeuge auf die Piste – das sind 35 Prozent der globalen Produktion. Eine Zahl, die beeindruckt und beängstigt zugleich. Denn wer so hoch oben thront, hat mehr zu verlieren als zu gewinnen. Die Japaner und Koreaner investieren Milliarden in Batteriefabriken und Software-Riesen, doch die Margen schmelzen. Die Deutschen stemmen sich mit neuer SSP-Plattform gegen die Zeit, während in China schon das nächste Modell vom Band läuft.
Der chinesische Turbo funktioniert anders: staatliche Kaufprämien von 380 Milliarden Dollar wehen durch die Showrooms. Fast 60 Prozent der 11,5 Millionen Altautos, die verschrottet wurden, wurden gegen Neuwagen mit Stecker getauscht. Kein Wunder, dass BYD allein 2025 um 42 Prozent zulegt und Geely mit knapp 30 Prozent nachsetzt. Die alte Rangordnung bekommt Risse.

Stellantis bangt um den anschluss
Die Gruppe hinter Jeep, Peugeot und Fiat kämpft an fünfter Position ums Überleben. Die Absatzzahlen stagnieren, die Gewinne schrumpfen, die Elektro-Plattform STLA kommt zu spät. Während die Konkurrenten schon die dritte Batterie-Generation bauen, ringt Stellantis noch mit Software-Updates. Anleger fragen sich lautstark, ob der nächste Schritt eine Fusion oder ein Verkauf ist.
Die Lektion ist klar: Wer nicht mit Tempo 200 in die E-Mobilität wechselt, wird überholt. Die chinesischen Hersteller haben begriffen, dass Design, Software und Preis entscheiden – nicht die Größe der Historie. Toyota mag heute noch der Titan sein, doch 2026 könnte die Rangfolge schon wieder neu gemischt sein. Die Ampel steht auf Gelb. Vollgas oder Abstieg.
