Seider und detroit zwingen nashville in die knie

Detroit ist wieder da. Die Red Wings haben bei den Nashville Predators ein 4:2 herausgeholt und damit ihren Platz in der Spitzengruppe der Eastern Conference zementiert. Moritz Seider war dabei – und obwohl der 24-Jährige diesmal keinen Scorerpunkt verbuchte, war seine Präsenz auf dem Eis spürbar. Manchmal gewinnt man Spiele auch ohne Statistikeintrag.

Ein spiel mit wendungen, das detroit nicht losließ

Detroit ging früh in Führung. Dann kam Nashville mit einem Doppelschlag zurück, und plötzlich war die Partie offen wie ein Scheunendach im Sturm. Genau in diesem Moment zeigte Detroit Charakter. Lucas Raymond traf in der 30. Minute zum Ausgleich – und sieben Minuten später folgte das Tor, über das in der Kabine noch lange geredet werden dürfte.

Albert Johansson traf in der 37. Minute in Unterzahl zum 3:2. Unterzahl. Das ist kein Glückstreffer, das ist ein Statement. Wer in Unterzahl trifft, hat nicht nur Qualität, sondern auch den Mut, den Playoff-Teams brauchen.

Seider nach der olympiapause: die erwartungen sind hoch

Nach der Winterpause hatte Seider in den ersten beiden Spielen Scorerpunkte gesammelt und Appetit auf mehr gemacht. Heute blieb die Anzeigetafel bei seinem Namen leer. Das wird ihn nicht schlafen lassen – und das ist gut so. Spieler wie er brauchen diesen inneren Hunger, um konstant auf diesem Niveau zu performen.

Den Schlusspunkt setzte Alex DeBrincat in der 60. Minute ins leere Tor. 4:2, Endstand, drei Punkte eingesackt. Detroit reist mit breiter Brust aus Nashville ab – und die Playoff-Rechnung wird immer klarer.