Pirelli übernimmt ab 2027 die motogp – und das ist kein zufall
Ab 2027 gibt es in der MotoGP nur noch einen Reifenlieferanten: Pirelli. Der Mailänder Konzern löst Michelin in der Königsklasse des Motorrad-Weltmeisterschaft ab – und schließt damit einen Kreislauf, den kaum jemand in seiner ganzen industriellen Logik versteht. Denn hinter dieser Entscheidung steckt weit mehr als sportlicher Ehrgeiz.
Ein weg, der seit 2004 begonnen hat
Pirelli ist kein Neuling im Rennsport. Seit 2004 beliefert das Unternehmen die Superbike-Weltmeisterschaft als Einheitslieferant – über zwei Jahrzehnte ohne Unterbrechung. Seit 2024 kamen Moto2, Moto3 und MotoE hinzu. Mit dem MotoGP-Einstieg 2027 deckt Pirelli dann das gesamte Spitzenmotorradrennen weltweit ab. Das ist keine Expansion um der Expansion willen. Das ist ein strukturierter Plan, der jetzt seinen letzten Schritt macht.
Was piero misani wirklich meint
Piero Misani, Chief Technical Officer von Pirelli und Kopf hinter der gesamten technologischen Entwicklung vom Konzept bis zur Serienproduktion, hat bei einem Pressegespräch etwas gesagt, das man sich merken sollte: „In der MotoGP bringen wir unsere industrielle Struktur mit.
