Neuville sticht in portugal hervor – ogier patzt!
Ein überraschender Wendepunkt in der Rallye-Weltmeisterschaft: Thierry Neuville vom Hyundai-Team hat in Portugal die Toyota-Dominanz durchbrochen und seinem Team den ersten Saisonsieg beschert. Der belgische Champion von 2024 nutzte das Unheil eines Konkurrenten und zeigte eine beeindruckende Vorstellung.
Die bittere realität für titelverteidiger ogier
Der Franzose Sébastien Ogier, der als Titelverteidiger antrat, sah seinem Triumph jäh ein Ende entgegen. Ein Reifenschaden auf der vorletzten Wertungsprüfung warf ihn zurück und kostete ihn die Führung. Der neunfache Weltmeister, der nicht alle Läufe der Saison bestreitet, landete schließlich auf einem enttäuschenden sechsten Platz. „Manche Dinge kann man nicht beeinflussen. Heute war es einfach Pech“, kommentierte Ogier die unglückliche Situation, die seine Ambitionen auf einen weiteren Titel deutlich erschwerte.

Solberg und evans im kampf um die spitze
Hinter Neuville proficierten Oliver Solberg aus Schweden und der Brite Elfyn Evans, die beide für Toyota antreten. Evans führt zwar weiterhin im Gesamtklassement mit 123 Punkten vor Katsuta (111) und Solberg (92), doch Neuville’s Sieg könnte den Kampf um die Weltmeisterschaft entscheidend beleben. Die fünf vorherigen Siege in dieser Saison waren unangefochten an Toyota gegangen – eine Serie, die Neuville nun jäh unterbrochen hat.
Neuville selbst zeigte sich nach dem Rennen außerordentlich erleichtert: „Wir geben niemals auf, und das hat sich an diesem Wochenende ausgezahlt. Das ist ein ganz besonderer Sieg.“ Die Worte des Belgiers unterstreichen den Kampfgeist und die Entschlossenheit, die ihn und sein Team zum Erfolg geführt haben. Die Rallye-Szene rätselt, ob dies der Beginn einer neuen Ära jenseits von Toyota sein könnte.
