Neue cupra born 2026: 600 km reichweite und 326 ps
Ab Sommer 2026 rollt sie vom Band in Zwickau — und sie meint es ernst. Die neue Cupra Born ist kein facelift im klassischen Sinne. Sie ist ein Neuanfang mit Haifischmaul, Matrix-LED-Scheinwerfern im Dreieck-Design und einer Topversion, die in 5,6 Sekunden auf 100 km/h sprintet. Entwickelt in Barcelona, gebaut in Sachsen, gedacht für alle, denen ein Elektroauto bisher zu langweilig war.
Design, das nicht um erlaubnis fragt
Die Karosserie wächst minimal — 4.336 mm Länge, zwölf Millimeter mehr als bisher — aber was sich wirklich verändert hat, ist die Haltung. Der neu gestaltete Frontstoßfänger, die überarbeiteten Heckleuchten mit dem charakteristischen Drei-Dreiecke-Muster und das jetzt dreidimensional leuchtende Cupra-Logo geben dem Fahrzeug eine Präsenz, die man auf der Straße nicht übersieht. Die Farbkombinationen mit dunklen Flächen bis zum Boden machen das Auto optisch flacher und aggressiver. Wer Dezenz sucht, schaut woanders.
Bei den Felgen gibt es fünf Optionen: zwei neue 19-Zoll-Leichtmetallräder und drei 20-Zoll-Varianten, darunter das Modell Firestorm in der neuen Kupfer-Oberfläche. Dazu kommen breitere 235-mm-Reifen für die 19-Zoll-Varianten — ein Detail, das auf der Rennstrecke den Unterschied macht.
Innenraum: physische knöpfe sind zurück
Cupra hat verstanden, was viele Elektroauto-Käufer nervt. Der neue Born bekommt ein überarbeitetes Lenkrad mit echten, haptischen Tasten. Keine versteckten Touchflächen, keine Tipp-Geduld erforderlich. Die Fahrmodusauswahl, die Lenkradheizung, die Rekuperationsstufen — alles direkt greifbar. Das klingt selbstverständlich. Ist es aber nicht, wenn man sieht, wie viele Hersteller gerade in die entgegengesetzte Richtung marschieren.
Das 12,9-Zoll-Infotainmentsystem läuft jetzt auf Android-Basis, flankiert von einem 10,25-Zoll-Digitalcockpit und einem Head-up-Display mit Augmented Reality. Geladen wird per USB-C mit bis zu 90 Watt — 45 vorne, 45 hinten. Wireless-Charging mit 15 Watt ist im mittleren Ablagefach integriert. Und wer das Fahrzeug teilen will, kann per Smartphone-Schlüssel Zugang gewähren, ohne einen physischen Schlüssel in die Hand zu nehmen.
Die Verkleidungen der Türen wurden neu gestaltet, die Armaturenbrettleisten bestehen zu 75 Prozent aus Recyclingmaterial. Nachhaltig, aber ohne den erhobenen Zeigefinger.

Drei motorvarianten — eine für jeden anspruch
Das Antriebsangebot ist klar strukturiert: 140 kW mit 58-kWh-Akku für den Alltag, 170 kW mit 79 kWh für die Langstrecke, und die VZ-Version mit 240 kW und ebenfalls 79 kWh für alle, die wissen wollen, was ein Elektroauto wirklich kann. One-Pedal-Driving ist serienmäßig, Launch Control gibt es für die VZ- und Endurance-Versionen.
Das Fahrwerk lässt sich über das Dynamic Chassis Control in bis zu 15 Stufen einstellen. Modus Range für maximale Effizienz, Comfort für entspannte Autobahnkilometer, Performance und Cupra für den Rest. Das Travel Assist 3.0 liest Bodenwellen, Ampelstopps und Fußgängerübergänge aus Cloud-Daten und passt die Geschwindigkeit vorausschauend an — in Kombination mit adaptivem Tempomat und Spurhalteassistent.

Die born vz: 326 ps, 600 km, kein kompromiss
Die Topversion ist das eigentliche Argument. 326 PS, 545 Nm Drehmoment, Höchstgeschwindigkeit 200 km/h — und trotzdem eine Reichweite von rund 600 Kilometern. Das ist die Kombination, auf die Elektroauto-Skeptiker gewartet haben. Die Cup-Bucket-Sitze positionieren den Fahrer tiefer und näher am Schwerpunkt. Die Rekuperationswippen am Lenkrad geben das Gefühl, aktiv zu bremsen, nicht nur zu rollen.
Produktion startet im zweiten Quartal 2026, Markteinführung ist für den Sommer geplant. Wer noch gezögert hat, bekommt jetzt ein Fahrzeug, das keine Ausreden mehr duldet.
