Mini oxford edition: britische ikone feiert 25 jahre comeback
Mini legt nach. Nach der Seven Edition, der 1965 Victory Edition und dem Paul-Smith-Modell kommt die Oxford Edition – und sie trägt die britische Flagge buchstäblich auf dem Dach. Der Grund: 25 Jahre nach der Wiederaufnahme der Produktion im historischen Werk von Oxford ehrt BMW-Tochter Mini diesen Standort mit einem Sondermodell, das ab September in den Handel rollt.
Die Union Jack als Lackierung auf dem Dach ist das markanteste Merkmal. Eine rote Zentralstreife zieht sich über Motorhaube und Heckklappe, die 18-Zoll-Slide-Spoke-Felgen verbergen im Nabendeckel die Farben der Königlichen Flagge. Selbst die Ventilkappen tragen das Georgskreuz. Weiße Außenspiegel setzen den Kontrapunkt.
Details, die den unterschied machen
Im Cockpit wiederholt sich das Muster. Das runde Infotainment-Display zeigt die Union Jack als Hintergrund, das Lenkrad trägt sie als feine Textur. Fußmatten mit Flaggenmotiv, Einstiegsleisten mit UK-Linien, selbst der Schlüssel – nirgends entkommt man dem britischen Pathos. Doch das ist gewollt. Denn Oxford ist mehr als ein Produktionsstandort.
Seit 1913 rollen dort Automobile vom Band. 1959 entstand die erste klassische Mini. Nach einer Pause übernahm BMW 2001 die Marke und kehrte nach Oxford zurück. Seitdem wurden über vier Millionen Mini gebaut. Die Oxford Edition verkörpert diese Kontinuität.

Marktstart und preise
In Großbritannien startet das Modell bei 30.120 Pfund – umgerechnet rund 35.360 Euro, etwa 3.200 Euro Aufpreis gegenüber der Standard-Cooper S. Für Italien sind nur zwei Farben vorgesehen: Indigo Sunset Blue und Chili Red. Die elektrische Blazing Blue bleibt der Insel vorbehalten.
Ob der Claxon künftig God Save the King spielt? Mini schweigt dazu. Doch wer diese Sonderedition fährt, braucht keine akustische Unterstützung. Die Optik schreit laut genug.
