Mick schumacher rastet in texas völlig aus – letzter platz nach chaos-runde

Arlington (Texas) – Ein Aufprall, eine Durchfahrtsstrafe, ein Selbstverschulter Spinner: Mick Schumachers IndyCar-Lernkurve gleicht einer Abfahrt ins Tal der Tränen. Beim dritten Saisonlauf schoss der 26-Jährige als 22. und Letzter durchs Zielband, während Kyle Kirkwood jubelte. Die Chronik eines Desasters.

Früh kassiert, spät gescheitert

Schon in Runde 1 rammte er Christian Lundgaard – der Däne taumelte wie ein Kegel. Die Rennleitung reagierte sofort: Durchfahrtsstrafe. Schumacher fiel auf Rang 24 zurück. Als hätte er die Kurve nicht verstanden, touchierte er später Josef Newgarden, drehte sich selbst in die Wand und rutscht damit endgültig ins Nirgendwo.

Qualifying? Platz 17, kein Fundament für Großes. Die Taktik: früh attackieren, Reifen sparen, Punkte sammeln. Was blieb, war ein Scherbenhaufen ohne Zählbares. Drei Rennen, drei Rohrkrepierer – das ist keine Ausrutscher-Serie mehr, das ist ein Muster.

Bilanz nach drei läufen: 0 punkte, 3 ausfälle, 1 frage

Bilanz nach drei läufen: 0 punkte, 3 ausfälle, 1 frage

In St. Petersburg patzte er unverschuldet gleich zu Beginn, in Phoenix klemmte der Schlagschrauber, in Arlington klemmte das Hirn. Die Zahlen sind gnadenlos: Startplätze 4, 17 und 17 – Ergebnisse 18, Aus, 22. Sponsoren gucken, Teamchefs rechnen.

IndyCar-Debütanten haben keine 15 Jahre Testzeit wie in der F1. Hier qualifiziert dich schon der kleinste Fehler raus. Schumachers Vater schaffte 91 Siege – der Sohn jagt aktuell die 91. Runde hinter dem Feld. Die Saison ist jung, doch die Geduld kurz.

Die nächste Chance kommt in zwei Wochen auf dem Long Beach City Circuit. Dort wird sich zeigen, ob der Sohn des Rekordweltmeisters endlich ans Gas oder nur noch ans Handbremshebel denkt.