Hjulmand bügelt blaswichs gala weg – bayerns torwart-knall kurz vor der explosion
Kasper Hjulmand hat es wieder getan. Der dänische Coach von Bayer Leverkusen stellt nach einer Knieverletzung sofortMark Flekken zurück ins Tor – und das, obwohl Janis Blaswich mit 80,5 % Paradenquote Liga-Bestwert und eine 1,5-Note in London abgeliefert hatte. Die Kabine reagiert mit offenem Unmut, intern sickert Kritik durch. Ein Trainer, der das Leistungsprinzip aussetzt, schwächt sich selbst.
Blaswich trifft’s hart – und spricht’s laut
Kein Spieler versteht, warum der 33-Jährige nach seinem Arsenal-Blockbuster wieder auf die Bank muss. Die Begründung klingt im Kraftraum wie Hohn: Flekken kostete elf Millionen, ist der bessere Fußballer mit Ball am Fuß. Doch genau das haben Profis schon bei Jonas Hofmann erlebt – positional wild umgeschichtet, mal rechts, mal links, mal gar nicht. Die Reihe „Hjulmand-Experimente“ wird zur Belastungsprobe für die Gruppendynamik.
Intern heißt es: Wer punktet, darf trotzdem runter. Wer teuer war, spielt. Die Folge: Gespräche in Drittperson, Blicke, die wegschauen, ein Kapitän, der zwischen den Fronten steht. Geschäftsführer Simon Rolfes beteuert, ein zweiter Trainerwechsel sei „kein Thema“. Die Formulierung allein zeigt: Das Thema ist längst auf dem Tisch.

Hinter den kulissen already der nächste name
Sky nennt Fabian Hürzeler als heißen Kandidaten. Der Brighton-Coach galt schon im Frühjahr als Xabi-Alonso-Nachfolger, nun rückt er in Leverkusen wieder ins Blickfeld. Vertrag bis 2025, nur noch ein Jahr Restlaufzeit – das macht eine Ablöse im Sommer machbar. Bayer plant offenbar mit Szenarien, selbst wenn die Offiziellen dementieren. Die Message ist klar: Wer heute die Leistung ignoriert, kann morgen selbst draußen stehen.
Die Tabelle lügt nicht: Platz 5, sieben Punkte Rückstand auf Stuttgart, dazu das Champions-League-Aus. Hjulmand muss nicht nur Resultisse liefern, sondern auch die Glaubwürdigkeit gegenüber seiner Mannschaft zurückerobern. Sonst holt der Klub eben einen Coach, der Brighton statt Bayerns Kabine zum Tanzen bringt – und dann ist selbst eine 80,5 % Quote kein Totschlagargument mehr.
