Hecking zurück nach wolfsburg: retter in der not oder letzter versuch?
Dieter Hecking steht vor einem überraschenden Comeback. Nach seiner Entlassung in Bochum soll er den VfL Wolfsburg vor dem ersten Abstieg der Klubgeschichte retten.
Die hecking-klausel: warum der alte bekannte jetzt die lösung sein soll
Die 0:4-Pleite in Stuttgart war mehr als eine Niederlage. Sie war ein Einschnitt. Die Wolfsburger Vereinsspitze zieht Konsequenzen – und greift dabei tief in die Mottenkiste. Hecking, 61, war von 2013 bis 2016 bereits erfolgreich in der Autostadt. DFB-Pokal und Supercup gewann er mit dem VfL. Diese Erfolge sind mittlerweile sieben Jahre her.
Daniel Bauer sitzt auf dem Trainerstuhl, aber die Beine baumeln. Seit 14 Spielen acht Niederlagen. Die Statistik ist gnadenlos. Der 43-Jährige übernahm im November von Paul Simonis – und steht nun selbst vor dem Aus. Seine Zukunft ist offen, heißt es aus dem Club. Die Sprache der Manager.

Die angst vor dem abstieg treibt die wolfsburger an
Sieben Spiele ohne Sieg. Der VfL rutst auf einen Abstiegsplatz. Das Nordduell gegen den HSV am Samstag wird zur Zitterpartie. Hecking soll die Wende bringen. Die Ironie: Im September wurde er in Bochum freigestellt, weil der Aufstieg ausblieb. Jetzt soll er vor dem Abstieg retten.
Der Druck ist enorm. Die Fans sind unruhig. Die Spieler verunsichert. Hecking kennt die Liga, kennt den Club. Aber kennt er diese Mannschaft? Die Antwort kommt wohl schneller, als ihm lieb ist.
