Handball-legende frieder singwald feiert 90. geburtstag – ein meisterstück des ddr-handballs

Ein runder geburtstag für eine handball-ikone

Frieder Singwald, der legendäre Handball-Meister der DDR von 1958 mit Motor Eisenach, feiert heute, am Mittwoch, seinen 90. Geburtstag. In seiner Heimatstadt Eisenach genießt er bis heute einen herausragenden Stellenwert und ist stolzes Mitglied der Hall of Fame des ThSV Eisenach. Die Glückwünsche sind vielfältig, und die Familie erwartet zahlreiche Besuche.

Die familie im mittelpunkt, der thsv gratuliert

Die familie im mittelpunkt, der thsv gratuliert

Der Jubilar wird im Kreise seiner Familie gefeiert, das Telefon steht kaum still. Vertreter des ThSV Eisenach gehören zu den ersten Gratulanten. Eine große Feier ist allerdings erst für Mai geplant, wenn die Terrasse des kleinen Hauses in der Eisenacher Innenstadt im Grünen erblüht. Singwald verfolgt das Handballgeschehen weiterhin aufmerksam, sowohl im Fernsehen als auch in der Tageszeitung.

Großzügige spende für den thsv-nachwuchs

Großzügige spende für den thsv-nachwuchs

Singwalds Herz schlägt natürlich für den ThSV Eisenach. Kurz vor seinem Geburtstag überraschte er den Verein mit einer großzügigen Spende für die Nachwuchsförderung. Ein Zeichen seines anhaltenden Engagements und seiner Verbundenheit mit dem Handball in Eisenach. Diese Geste unterstreicht seine tiefe Leidenschaft für den Sport und seine Zukunftsperspektiven.

Historischer triumph: motor eisenach wird ddr-meister 1958

Historischer triumph: motor eisenach wird ddr-meister 1958

Am 12. Oktober 1958 schrieb Frieder Singwald Handballgeschichte. Im Kurt-Wabbel-Stadion in Halle, vor 9.000 Zuschauern, traf Motor Eisenach im Finale um die Deutsche Meisterschaft im Feldhandball der DDR auf den Favoriten Sportclub Empor Rostock. Es entwickelte sich eine Überraschung: Eisenach siegte! Das Sportecho berichtete von einem konsequenten Flügelspiel, das die Rostocker ausmanövrierte.

Der entscheidende wurf zum titelgewinn

Die Entscheidung fiel erst in der Schlussphase bei einem Stand von 12:11. Frieder Singwald traf über links zum 13:11. „Mit meinem Wurf hatten die Rostocker nicht gerechnet“, schmunzelt der Schütze auch heute noch. Dieser Treffer besiegelte den sensationellen Sieg und machte Motor Eisenach zum Deutschen Meister im Feldhandball der DDR! Ein Moment, der in die Handballchronik einging.

Legenden leben weiter: ehrung und bleibende erinnerung

Neben Frieder Singwald lebt auch Horst Ehrhardt noch aus der legendären Mannschaft von 1958. Beide sind Ehrenmitglieder des ThSV Eisenach und wurden mit der Aufnahme in die „Hall of Fame“ geehrt. Ihre Trikots hängen in der Heimspielstätte des ThSV, die nach dem Spielertrainer von 1958, Werner Aßmann, benannt ist. Eine würdige Erinnerung an eine glorreiche Vergangenheit.