Ford escort rs mk1: ein wiedersehen, das geschichte schreibt!

Die Zeiten, als man klassische Autos nur restaurierte, sind vorbei. Boreham Motorworks beweist mit der neuen Ford Escort RS Mk1, dass man auch einen modernen Sportwagen erschaffen kann, der gleichzeitig eine Hommage an die Vergangenheit darstellt. Und das Ergebnis ist atemberaubend.

Ein herz aus der zukunft, ein körper aus der vergangenheit

Ein herz aus der zukunft, ein körper aus der vergangenheit

Der Clou an diesem Projekt ist zweifellos der Motor. Boreham Motorworks hat ihn liebevoll „Ten-K“ getauft – in Anlehnung an die unglaublichen 10.000 Umdrehungen pro Minute, die dieses Triebwerk erreicht. Ein 2,152-Liter-Vierzylinder, der nicht einfach nur Leistung liefert, sondern ein Feuerwerk an Emotionen entfesselt. Die Ingenieure von Drvn, dem Mutterkonzern von Boreham, haben hier ein Meisterwerk geschaffen: eine 16-Ventil-Kopf mit Formel-1-inspirierten Kanälen, ein Pleuel aus Titan und eine Kurbelwelle, die mit einer Präzision arbeitet, die ihresgleichen sucht. Die Leistung? Beeindruckende 330 PS, die bei 10.000 Umdrehungen abgerufen werden – eine Leistungsklasse, die in dieser Fahrzeugkategorie schlichtweg unerreicht ist.

Doch Boreham Motorworks geht noch einen Schritt weiter. Anstelle eines simplen Restomod haben sie ein komplett neues Fahrzeug entwickelt – ein sogenanntes „Continumod“. Das bedeutet: Jedes Teil wurde neu konstruiert, basierend auf den Originalplänen von Ford, aber mit modernster Technologie. Die Karosserie besteht aus digital rekonstruiertem Stahl, während Motorhaube, Kofferraumdeckel und Innenraum aus ultraleichtem Carbonfaser gefertigt sind.

Wayne Burgess, der ehemalige Chefdesigner von Jaguar SVR, hat hier seine Handschrift hinterlassen. Die einst auffälligen Chromstoßstangen sind verschwunden, stattdessen verleihen moderne LED-Scheinwerfer, die an die klassischen Streifen erinnern, dem Fahrzeug einen aggressiven Look. Und innen? Hier erwartet den Fahrer eine perfekte Symbiose aus Retro-Charme und modernster Technik.

Der Preis? Mit rund 342.000 Euro vor Steuern ist die Escort RS Mk1 keine Schnäppchenjagd. Aber für Liebhaber und Sammler ist sie ein absolutes Muss. Und das Beste: Boreham Motorworks plant bereits das nächste Projekt – die Wiedergeburt der legendären Ford RS200 aus den 1980er Jahren.

Die Zahlen sprechen für sich: Ein Gewicht von nur 895 kg bei 330 PS sorgt für ein atemberaubendes Leistungsgewicht von 370 PS pro Tonne. Das übertrifft viele moderne Sportwagen um ein Vielfaches. Mit einem manuellem Fünf-Gang-Getriebe, einem Sperrdifferenzial und einer Straßenlage, die ihresgleichen sucht, wird die Escort RS Mk1 zu einem Erlebnis für Fahrer, die das Gefühl suchen, wirklich mit ihrem Fahrzeug verbunden zu sein. Ein Detail, das Kenner lieben werden: die unterschiedlichen Reifengrößen, die für eine optimale Balance zwischen Handling und Performance sorgen.

Die Boreham Motorworks hat nicht nur ein Auto wiederbelebt, sondern eine Legende neu erfunden. Ein Statement für Ingenieurskunst und Leidenschaft – ein Beweis dafür, dass die Vergangenheit auch die Zukunft gestalten kann.