Flekken schimpft: „größter schwachsinn“ nach augsburg-pleite!
Bayer Leverkusen verliert das Heimspiel gegen Augsburg mit 1:2 – eine bittere und vermeidbare Niederlage. Keeper Mark Flekken ließ seiner Frustration nach dem Spiel freien Lauf und übte scharfe Kritik an Kommentatoren und einer strittigen Entscheidung des Schiedsrichters.
Die leverkusener offensivschwäche
Ein Spiel, das für die Werkself eigentlich gewonnen hätte werden müssen. 35 Torschüsse, aber nur ein einziger Treffer – die Statistik liest sich wie eine Chronik des Chancenwuchers. Finn Dahmen im Augsburger Tor erwies sich als unüberwindbar, aber auch die eigene Präzision ließ zu wünschen übrig. „Entweder die Qualität der Schüsse war nicht gut genug, oder der Torwart war gut“, kommentierte Flekken die Situation treffend. Die xGoals-Bilanz von 3,36 unterstreicht die erschreckende Ineffizienz vor dem Tor.

Elfmeter-debakel und flekkens zorn
Doch nicht nur die offensive Leistung machte den Leverkusenern zu schaffen. Ein strittiger Elfmeterpfiff, den Schiedsrichter Brand in der Schlussphase zurücknahm, sorgte für zusätzliche Verärgerung. Nach einem Handspiel von Cedric Zesiger hatte der Referee zunächst auf Strafstoß entschieden, diesen aber nach VAR-Check widerrufen. Flekken ließ seiner Enttäuschung freien Lauf: „Ich glaube, mein Gesicht sagt genug. Das war eine Körpervergrößerung!“, wetterte der niederländische Torhüter.
Die Szene wirft Fragen nach der Konsistenz der VAR-Entscheidungen auf und lässt den bitteren Nachgeschmack der Niederlage noch verstärken. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Fehlentscheidung auf die weitere Saison auswirken wird. Die Hoffnung auf einen Champions-League-Platz schwindet zusehends, und Bayer muss wohl darauf spekulieren, dass die Bundesliga eine fünfte Startberechtigung für die Königsklasse erhält.

Keine krise, aber handlungsbedarf
Trotz der Niederlage wollte Flekken eine Krise von sich weisen. „Es tut weh, das Ding zu verlieren, aber wenn ich jetzt schon überall lese, dass manche Kommentatoren von Krise sprechen: größter Schwachsinn“, erklärte er. Doch die deutliche Kritik am Schiedsrichter und die offensichtliche Frustration im Team zeigen, dass in Leverkusen Handlungsbedarf besteht. Bereits am Mittwoch empfängt Bayer Leverkusen den FC Bayern München im DFB-Pokal-Halbfinale – ein Duell, in dem die Werkself ihre Reaktion auf die jüngsten Misserfolge unter Beweis stellen muss.
