Fiat 600: benziner mit schaltgetriebe macht den einstieg günstiger!
Rom, Italien – Die Fiat 600, die 2023 zunächst als Elektro- und Hybridmodell debütierte und die Verkaufszahlen nicht gerade in die Höhe katapultierte, erhält nun einen dringend benötigten Turbo: Eine neue, erschwinglichere Benzinversion mit manuellem Sechsganggetriebe soll frischen Wind in das Modell bringen. Ob das gelingt, bleibt abzuwarten, aber die Preisgestaltung spricht eine deutliche Sprache.

Ein neuer motor für mehr dynamik
Unter der Haube werkelt ein brandneuer, 1,199 Kubikzentimeter großer Dreizylinder-Turbomotor, der 101 PS (74 kW) und ein ordentliches Drehmoment von 205 Nm abgibt. Dieser Motor ist eine absolute Neuheit für die Fiat 600 und verspricht sowohl Effizienz als auch eine spritzige Reaktion – besonders in der Stadt, wo der Turbolader seine Stärken ausspielt. Das System der variablen Ventilsteuerung minimiert den inneren Reibungswiderstand, während der Miller-Zyklus mit hohem Verdichtungsverhältnis die thermische Effizienz der Verbrennung verbessert. Das Ergebnis: Langlebigkeit und geringer Ölverbrauch.
Und das Beste: Der Motor ist in allen Ausbaustufen verfügbar – vom Pop bis zum Sport. Die Preise starten bei schlanken 23.850 Euro für das Basismodell Pop, das bereits eine ordentliche Ausstattung bietet: LED-Scheinwerfer, elektrisch betätigbare und einklappbare Außenspiegel, Parksensoren hinten, Tempomat, Regensensor, ein 7-Zoll-Instrumentendisplay, ein 10-Zoll-Infotainmentsystem mit kabelloser Konnektivität und eine Klimaautomatik.
Verglichen mit den Hybrid- (ab 25.850 Euro) und den stärkeren Verbrenner-Varianten (ab 26.850 Euro) ist die neue Benzinversion eine deutliche Preissensation. Selbst die vollelektrische Variante mit 156 PS ist mit 31.750 Euro deutlich teurer. Die ersten Auslieferungen sind ab Juni 2026 geplant.
Ein Blick auf die technischen Daten zeigt, dass Fiat hier nicht an der Waage hängen hat: Der Verbrauch liegt bei 5,6 bis 5,7 Litern pro 100 Kilometer und die CO2-Emissionen bewegen sich im Bereich von 127 bis 129 g/km (WLTP). Das macht die Fiat 600 zu einer durchaus interessanten Option für Familien, die einen erschwinglichen und dennoch dynamischen Kleinwagen suchen.
Die Frage, ob diese Preisstrategie tatsächlich den erhofften Anstoß für die Verkaufszahlen bringt, wird die Zeit zeigen. Aber eines ist klar: Mit dem neuen Benziner und dem manuellen Getriebe macht die Fiat 600 ein deutliches Statement im hart umkämpften Kleinwagensegment.
