Ferrari dominiert bahrain-tests – aston martin erlebt albtraum
Formel 1: ferrari und leclerc überzeugen, aston martin versinkt im chaos
Die Formel 1-Wintertests in Bahrain sind abgeschlossen, und es zeichnen sich klare Tendenzen ab. Ferrari mit Charles Leclerc am Steuer hat sich als das schnellste Team herauskristallisiert, während Aston Martin einen regelrechten Debakel erlebt hat. Die Hoffnungen auf einen erfolgreichen Saisonstart schwinden für das Team von Adrian Newey zusehends.
Leclerc bricht die 1:32-marke
Charles Leclerc stellte in der letzten halben Stunde der Tests eine beeindruckende Zeit von 1:31.992 Minuten auf und unterbot damit die Marke von 1:32 Minuten um acht Tausendstelsekunden. Dies war bereits sein dritter Anlauf auf die Bestzeit. Zuvor hatte er in Kurve 11 einen Fehler gemacht und war kurzzeitig von der Strecke abgekommen. Beim zweiten Versuch verbesserte er sich auf knapp unter 1:32.3, bevor er mit dem C4-Reifen die Bestzeit markierte.

Konkurrenz bleibt zurück
Die Konkurrenz konnte mit den Zeiten von Ferrari nicht mithalten. Lando Norris (McLaren) entschied sich, mit dem härteren C2-Reifen zu fahren und landete mit einem Rückstand von 0,879 Sekunden auf Platz zwei. Max Verstappen (Red Bull), der seine Bestzeit auf dem Prototyp-Reifen fuhr, hatte sogar einen Rückstand von über 1,1 Sekunden.

Mercedes mit technischen problemen
Mercedes, das am Mittwoch und Donnerstag noch die Bestzeiten verbuchte, musste sich am Freitag mit Platz vier begnügen. Zudem plagten das Team erneut Probleme mit der Zuverlässigkeit. Andrea Kimi Antonelli rollte am Vormittag mit einem Defekt aus und zwang das Team zum Austausch der Antriebseinheit. Dadurch verzögerte sich auch der Einsatz von George Russell.
Aston martin im krisenmodus
Für Aston Martin gestalteten sich die Tests katastrophal. Bereits in den vergangenen Tagen gab es Probleme, die sich am Freitag noch verschärften. Motorenpartner Honda räumte einen Teilemangel ein, woraufhin Aston Martin ankündigte, nur noch kurze Runs mit Auswertungs-Pausen zu absolvieren. Doch selbst das gelang nicht, da Lance Stroll nach nur sechs Runden am Nachmittag das Training beendete.
Strolls vernichtendes urteil
"Wir haben unser Programm abgeschlossen", hieß es kurz und bündig. Lance Stroll zeigte sich frustriert: "Es waren ein paar herausfordernde Wochen hier in Bahrain, und das eingeschränkte Fahrprogramm heute war nicht das, was wir uns für den zweiten Test gewünscht hätten. Das Auto ist leistungstechnisch noch nicht dort, wo wir es gerne hätten, und es liegt noch viel Arbeit vor uns."
Krack sieht große herausforderungen
Mike Krack, Trackside Engineering Officer, erklärte: "Die größte Herausforderung bestand darin, mit einigen Zuverlässigkeitsproblemen fertigzuwerden, die unsere Zeit auf der Strecke begrenzt haben. Das bringt uns für den Saisonstart in eine schwierige Lage, da wir nicht alle üblichen Aufgaben erledigen konnten." Er fügte hinzu, dass jeder am Projekt Beteiligte genau weiß, woran es zu arbeiten gilt.
Saisonstart in australien
Der Saisonauftakt steht in zwei Wochen in Australien auf dem Programm. Der Grand Prix im Albert Park in Melbourne wird zeigen, wie sich die Teams in der Praxis schlagen. Die Tests in Bahrain haben jedoch deutlich gemacht, dass Ferrari derzeit die Nase vorn hat, während Aston Martin massive Probleme hat.
