Eisbären berlin zwingen straubing in die knie – serie kippt

Die Eisbären haben Straubing das Maultier gestellt. Nach dem 4:2 im dritten Viertelfinale steht Berlin bei 2:1-Serie-Führung mit dem Ellbogen bereits in der Tür zum Halbfinale.

Serge aubins makellose playoff-bilanz rückt näher

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Der Kanadier hat in Berlin noch nie eine Serie verloren – und das will er auch gegen die Tigers nicht ändern. Seine Schützlinge schlugen zurück, nachdem sie im Auftaktspiel 1:5 untergegangen waren. Im dritten Duell traf Lester Lancaster nach vier Minuten, Marcel Noebels feierte seinen 100. Playoff-Einsatz mit dem 2:1, und Lean Bergmann schraubte die Führung auf 3:1. Die Tigers konterten nur noch durch Michael Connolly und Marcel Brandt, ehe Ty Ronning den Deckel draufmachte.

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Berlin dominierte die Zweikämpfe, ließ die Hausherren in fünf Überzahlsituationen verzweifeln und kassierte nur zwei Gegen­tore trotz 36 Schüssen gegenMatěj Machovský. Straubing schoss zwar öfter, traf nur zweimal – ein Effizienz­unterschied, der am Ende über Sieg und Niederlage entscheidet.

Spiel vier steigt am Dienstag um 19.30 Uhr in der Arena am Pulverturm, live auf DF1 und MagentaSport. Die Eisbären wissen: Ein Sieg dort, und sie können die Koffer für das Halbfinale packen. Die Tigers müssen gewinnen, um nicht mit dem Rücken zur Wand zu stehen. Die Anspannung steigt – und mit ihr die Lautstärke in Berlin. Die Hauptstadt ist bereit, das nächste Kapitel der Serie zu schreiben.