Bayer leverkusen dominiert st. pauli – aber ist das ein ausblick für piräus?
- Klare angelegenheit für die werkself
- Hofmann lobt die rückkehr zur erfolgsspur
- Deutliche steigerung gegenüber den vorherigen spielen
- Rolfes lobt maza – und die gesamte mannschaft
- Hjulmand erhofft sich einen positiven effekt
- Blick nach vorn: play-off-duell in piräus
- Ist der sieg gegen st. pauli ein gradmesser?
- Ausblick auf die kommenden wochen
Klare angelegenheit für die werkself
Ein überzeugender 4:0-Sieggegen den FC St. Pauli hat Bayer Leverkusen neues Selbstvertrauen verliehen. Die Mannschaft zeigte eine dominante Leistung, die vor allem durch Aleix Garcia, Alejandro Grimaldo und das Comeback von Ibrahim Maza geprägt war. Auch Christian Kofane durfte am Ende noch einen Treffer verbuchen.

Hofmann lobt die rückkehr zur erfolgsspur
„Wir haben ein gutes Spiel gemacht“, kommentierte Offensivallrounder Jonas Hofmann nach dem Spiel. „Wir sind zurück in der Erfolgsspur, und ich glaube, ich brauche niemandem zu erzählen, dass es wichtig war, dass wir gewonnen und mit welcher Art und Weise wir es gemacht haben.“ Der Sieg sei ein wichtiger Schritt, um wieder in Form zu kommen, nachdem die letzten Spiele nicht immer überzeugten.

Deutliche steigerung gegenüber den vorherigen spielen
Im Vergleich zu den vorherigen Partien gegen Frankfurt (3:1) und im DFB-Pokal gegen St. Pauli (3:0) zeigte die Werkself deutlich mehr Dynamik, Tiefe und Kreativität. Besonders im Zehnerraum wurde vermehrt Gefahr erzeugt. Das 8:0-Chancenverhältnis unterstreicht die Dominanz Leverkusens.

Rolfes lobt maza – und die gesamte mannschaft
Geschäftsführer Simon Rolfes lobte die Leistung der Mannschaft und hob besonders das Comeback von Ibrahim Maza hervor. „Man hat mit dem Anpfiff gemerkt, dass wir nach vorn spielen, dass wir draufgehen, dass wir gut auf den zweiten Bällen waren und die Tiefe besser attackiert haben“, so Rolfes. Der Sieg sei von Anfang an nie in Frage gestellt worden.

Hjulmand erhofft sich einen positiven effekt
Trainer Kasper Hjulmand zeigte sich zufrieden mit der Intensität und dem erhöhten Tempo im Kombinationsspiel. „Der Ball läuft schneller als die Spieler. Damit haben wir St. Pauli große Probleme bereitet“, sagte er. Er hofft, dass die Leistung einen positiven Effekt auf die kommenden Spiele haben wird.
Blick nach vorn: play-off-duell in piräus
Trotz des klaren Sieges
mahnt Jonas Hofmann zur Vorsicht. Er betonte, dass der Gegner in Piräus vermutlich aggressiver agieren wird und die Werkself sich auf ein hohes Pressing einstellen muss. „Wenn wir im Eins-gegen-eins hoch gepresst wurden, hatten wir in der Vergangenheit häufiger mal Probleme“, warnte er.Ist der sieg gegen st. pauli ein gradmesser?
Hofmann zweifelt, ob die Partie gegen den unterlegenen FC St. Pauli ein richtiger Gradmesser für das Spiel in Piräus ist. Er forderte, an die gezeigte Leistung anzuknüpfen, um auch in Griechenland erfolgreich zu sein. Rolfes stimmte zu und betonte die Bedeutung, sich gegen das hohe Anlaufen des Gegners besser zu behaupten.
Ausblick auf die kommenden wochen
Sollte Leverkusen ins Champions-League-Achtelfinale einziehen, stehen in den nächsten fünf Wochen zehn Spiele an. Trainer Hjulmand ordnete scherzhaft „Ruhe“ an und betonte, dass es jetzt Zeit ist, sich zu erholen und auf die kommenden Herausforderungen vorzubereiten: „Essen, schlafen, dann geht es weiter.“
