Audi attackiert 2026 mit q9 und a2 e-tron – trump-zölle schmelzen gewinn

1,64 Millionen Autos verkauft, 65,5 Milliarden Euro umgesetzt – und trotzdem bleibt ein fader Beigeschmack. Die Trump-Zölle nagten 2025 an Audis Operativgewinn, der um 13,6 Prozent auf 3,37 Milliarden Euro sank. Die Antwort aus Ingolstadt: ein Kanonenfutter neuer Modelle, angeführt von der Audi Q9 und der familienfeinen A2 e-tron, die beide 2026 auf die Straße rollen.

Neue modelle statt tränen – die offensive startet sofort

Neue modelle statt tränen – die offensive startet sofort

Nach der Premiere der neuen RS 5 folgt innerhalb von zwölf Monaten der komplette Schwung: Q7 der dritten Generation, überarbeitete Q4 e-tron und die Q9 als Flaggschiff für die USA. Die Kalkulation ist simpel: Wer seine Margen nicht über Preiserhöhungen retten kann, muss die Stückzahlen in die Höhe treiben. China bedient Audi parallel mit der langradigen A6L e-tron und dem E7X, beide gemeinsam mit FAW und SAIC gebaut.

Ob die Flut neuer Karosserien die Zollschere kompensiert? Das Finanzjahr 2025 zeigt: Audi steigerte den Nettogewinn trotz Belastung auf 4,6 Milliarden Euro – ein Plus von 9,23 Prozent. Die Marke zieht die Karte des Volumens, bevor die Politik weitere Zölle auf europäische Importe verhängt.

Die Botschaft an die Konkurrenz: Wer in den USA großes Spielzeug verkaufen will, braucht ein noch größeres. Die Q9 misst über fünf Meter, bietet sieben Sitze und einen Hybridmotor, der die 600-PS-Marke knackt. Ein Auto, das sich nicht versteckt – und das Trump-Grenzbeamte sofort erkennen werden.

Die Rechnung lautet: Je länger die Zölle bleiben, desto mehr Riesen-SUV rollt Audi über den Atlantik. Der Gewinn mag schmelzen, das Format wächst – und mit ihm die Chancen, 2026 wieder schwarze Zahlen ohne Sternchen zu schreiben.