Aston martin versinkt in melbourne: newey gibt offen zu, machtlos zu sein

Es ist ein Saisonauftakt, der wehtut. Aston Martin steht beim Großen Preis von Australien nicht nur am Ende des Feldes – das Team kämpft mit einem Rückstand von rund fünf Sekunden sogar darum, überhaupt die Mindestrundenzeiten für eine Rennteilnahme zu erreichen. Und der Mann, der das alles lösen soll, Adrian Newey, sagt selbst: Er fühlt sich machtlos.

Vibrationen, nervenschäden, keine schnelle lösung in sicht

Vibrationen, nervenschäden, keine schnelle lösung in sicht

Der Ursprung des Desasters liegt beim Motorenpartner Honda. Starke Vibrationen aus der Antriebseinheit lähmen das gesamte Projekt – so massiv, dass Mediziner bereits vor möglichen Nervenschäden in den Händen der Fahrer gewarnt haben. Das ist kein technisches Randproblem. Das ist ein Alarmsignal.

Newey wählte nach den ersten Trainingseinheiten in Melbourne ungewöhnlich klare Worte: „Es gibt momentan ganz klare Maßnahmen bei Honda, um die Vibrationen zu reduzieren. Aber das wird keine schnelle Lösung sein.