Austria wien: lizenzdrama zieht sich weiter hin!

Wieder einmal tanzt Austria Wien aus der Reihe – und sorgt für Kopfschmerzen beim österreichischen Fußballverband. Während 16 Klubs die Lizenz für die Bundesliga 2026/27 und 15 für die 2. Liga erhalten haben, muss sich die Austria Wien noch um zusätzliche Informationen kümmern. Ein bitterer Nachgeschmack für die „Veilchen“ und ihre Fans.

Die details der lizenzvergabe

Die details der lizenzvergabe

Der Senat 5 der Bundesliga traf am Mittwochmittag seine Entscheidung und erteilte die begehrten Lizenzen. Neben Austria Wien, die noch „aktualisierte geprüfte finanzielle Zukunftsinformationen“ nachreichen muss, gab es auch Probleme für andere Vereine. Dem FAC wurde die Bundesliga-Lizenz aus personellen Gründen und SW Bregenz aus infrastrukturellen Gründen verweigert, obwohl beide die Zulassung für die 2. Liga erhalten haben. Auch Oberwart aus der Regionalliga Ost blieb die Zulassung für die 2. Liga verwehrt.

Ein besonders brisanter Fall ist der SK Austria Klagenfurt. Der Verein wurde aufgrund mehrerer Verstöße und Fristverzüge während der aktuellen Spielzeit mit einer Geldstrafe von 120.000 Euro belegt. Ein deutliches Zeichen für die rigorose Haltung des Verbands in Bezug auf die Einhaltung der Regeln.

Die Klubs haben nun bis zum 16. April die Möglichkeit, schriftlichen Protest beim Protestkomitee einzulegen. Die Spannung steigt, denn die Lizenzvergabe ist ein entscheidender Faktor für die Zukunft der jeweiligen Vereine. Die Frage, ob Austria Wien alle Nachweise erbringen kann, bleibt vorerst offen und wirft einen Schatten auf die Planungen des Klubs.

Die Trainerwechsel beim WAC seit dem Bundesliga-Aufstieg im Jahr 2012 sind ein weiteres Thema, das die Fußballwelt beschäftigt. Doch im Moment stehen die Lizenzen im Vordergrund – und Austria Wien muss liefern.