Aue startet radikalen umbruch: majetschak geht, pauling kommt

Erik Majetschak wird nicht in Lila-Weiß auflaufen. Nach 146 Einsätzen verlässt der 26-Jährige den FC Erzgebirge Aue und schließt sich Jahn Regensburg an. Die Trennung schmerzt – auf beiden Seiten.

„Ich wäre diesen weg gern weitergegangen“

Majetschak ließ keinen Zweifel: Der Abschied kam nicht aus freien Stücken. „Die Vorstellungen lagen zu weit auseinander“, schrieb er auf Instagram. Der gebürtige Bad Lausicker sprach von fehlender „sportlicher Perspektive und Wertschätzung“. Ein Satz, der in Aue für Gesprächsstoff sorgt. Der Verein bestätigte den Wechsel, betonte aber, ein Angebot vorgelegen zu haben – abgelehnt.

Für Majetschak ist Regensburg der nächste Schritt. Er will in der 3. Liga bleiben, nachdem der bittere Abstieg mit Aue „die schmerzhafteste Niederlage meiner Karriere“ war. Jetzt also ein Neuanfang an der Donau.

Neuzugang aus meuselwitz soll für tempo sorgen

Neuzugang aus meuselwitz soll für tempo sorgen

Wenige Stunden später präsentierte Aue bereits den Nachfolger auf der Außenbahn: Christoph Pauling. Der 25-Jährige kommt vom ZFC Meuselwitz und bringt 15 Vorlagen aus 76 Regionalliga-Spielen mit. Kaderplaner Steffen Ziffert lobt seine „Dynamik und Schnelligkeit“. Pauling ist der vierte Neue nach Maciejewski, Lihsek und Strietzel – ein Zeichen, dass Aue keine halben Sachen macht.

Die Veilchen planen offensiv. Sieben Abgänge stehen bereits fest, weitere folgen. Die Mission Regionalliga-Aufstieg beginnt mit einem komplett neuen Gesicht.

Der countdown läuft

Der countdown läuft

Am 26. Mai 2026, 11:56 Uhr war die Meldung raus: Majetschak weg, Pauling da. Die Fans reagieren gemischt – manche bedauern den Verlust, andere sehen den Mut zur Veränderung. Eines ist klar: Aue tritt in die Vollgas-Saison. Und der Flügelflitzer aus Meuselwitz soll helfen, den Wiederaufstieg zu schaffen. Die nächsten Wochen entscheiden, ob die Rechnung aufgeht.