Audi rs 5 plug-in: 639 ps und 285 km/h – der sportwagen, der die ampel ignoriert

Die ersten Bestelllisten sind offen, und wer jetzt nicht zugreift, steht im Juni 2026 vor leeren Auslageplätzen: Audi Sport liefert seine erste leistungsstarke Plug-in-Hybrid-Limousine seit 20 Jahren und kombiniert dabei 639 PS mit einer 22-kWh-Batterie – ein Schlag, der in der Fahrzeugkategorie bislang niemandem gelungen ist.

Der v6 biturbo bekommt elektrische unterstützung und wird zum kurzstrecken-flugzeug

Der 2,9-Liter-Benziner liefert allein 510 PS, der E-Motor im Achtgang-Tiptronic 177 PS. Gemeinsam erzeugen sie 825 Nm Drehmoment und katapultieren die RS 5 in 3,6 Sekunden auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit: 285 km/h – das reicht, um auf der linken Autobahnspur selbst elektrische Solo-Sprinter alt aussehen zu lassen. Dank der 400-Volt-Architektur und des serienmäßigen Quattro-Antriebs mit selbstsperrendem Mittendifferenzial verteilt das System bis zu 85 Prozent der Kraft auf die Hinterachse, ohne dass ein Reifen seine Traktion verliert.

Doch die neue RS 5 ist mehr als ein Tempolimit-Spieler. Wer will, rollt 84 Kilometer rein elektrisch durch die Stadt, bleibt unter 100 g CO₂ im WLTP-Zyklus und spart sich teure Umweltzonen-Gebühren. Die 11-kW-Wechselstrom-Wallbox füllt den Akku in 2,5 Stunden; eine DC-Schnellladung gibt es nicht – Audi vertraut auf die integrierte „Battery Charge“-Funktion, die unterwegs den Verbrenner zum Generator erhebt.

Limousine und avant kosten ab 111 100 euro – doch die performance-variante verlangt noch einmal 10 000 euro extra

Limousine und avant kosten ab 111 100 euro – doch die performance-variante verlangt noch einmal 10 000 euro extra

Wer die Karosserie wählt, entscheidet sich zwischen puristischer Stufenheck-Limousine und dem praktischen Avant. Die Preise starten bei 111 100 Euro für die Limousine und 113 500 Euro für den Kombi. Die Performance-Modelle kosten 121 100 bzw. 123 500 Euro und bringen serienmäßig 440-mm-Carboceramic-Bremsen, adaptives Fahrwerk und spezifische RS-Fahrprogramme mit.

Die Karosserie ist um 10 Prozent steifer, die Spur um 90 mm pro Seite gewachsen. Ein elektrischer Torque-Vectoring-Mechanismus lenkt die Kraft millisekundenschnell auf die äußeren Räder – Kurven werden so zur Schießbahn, ohne dass das ESP eingreifen muss. Die Optik: breit, tief, zentraler Doppelendrohrauspuff – ein Blick genügt, um zu wissen, dass hier kein Familienvan unterwegs ist.

Marktstart in Italien ist Juni 2026, deutsche Händler erwarten die ersten Fahrzeuge zeitgleich. Die Produktion läuft bereits in Neckarsulm, wo Audi die V6-Biturbo-Motoren seit Jahren in Handarbeit montiert. Die Auslieferungszahlen bleiben limitiert; Insider sprechen von unter 1 000 Exemplaren für den deutschsprachigen Markt im ersten Jahr.

Die Botschaft ist klar: Audi liefert keinen Öko-Sonntagsausflug, sondern einen Hochleistungs-Sportler, der dank grüner Plakette sogar in Städten mit Fahrverboten parken darf. Ein Hybrid, der Verbrenner-Fans nicht verraten und Elektro-Puristen nicht langweilt – und der die Sportwagen-Welt endgültig auf Null Komma sechs katapultiert hat.