Atlético-eklat: verbitterter bürgermeister almeida attackiert die uefa!
Madrid – Der römisch-katholische Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida ist nach dem Ausscheiden seines Herzensvereins Atlético Madrid gegen Arsenal in der Europa League aus der Reserve gerufen. Seine Kritik am Schiedsrichtergespann und den UEFA-Entscheidungen sorgte für Aufsehen und ließ wenig Raum für diplomatische Beschönigungen.

Ein schiedsrichter, der die finalhoffnungen zunichte machte?
Almeida, bekennender Atlético-Fan, brachte seine Enttäuschung über den verlorenen Rückkampf in deutlichen Worten zum Ausdruck. „Ich dachte bei der Auslosung, wir bekommen Arsenal, aber ich habe mich geirrt. Wir haben gegen die UEFA gespielt!“, polterte der Bürgermeister vor versammelter Presse. Seine Worte waren voller Verbitterung und dem Eindruck, dass die UEFA bewusst gehandelt habe, um Atlético von einem Finaleinzug abzuhalten.
Besonders brisant fand er die Entscheidung, einen deutschen Schiedsrichter für das Hin- und Rückspiel zu bestimmen, angesichts der Tatsache, dass sowohl Spanien als auch Deutschland um den fünften Platz in der Champions League kämpfen. „Was soll das denn? Wer kommt auf so eine Idee, außer die UEFA?“, fragte er rhetorisch und bezweifelte die Unparteilichkeit des Schiedsrichtergespans.
Ein verpasster Elfmeter und fragwürdige Entscheidungen
Der Bürgermeister ließ auch den angeblichen Pfiff für einen Elfmeter an Griezmann nicht unkommentiert. „Der Schiedsrichter pfeift, nachdem Griezmann gefallen ist, die Foulspiel an Pubill existiert nicht. und dann noch die Nachspielzeit. Das ist der Beweis, dass der Schiedsrichter unbedingt wollte, dass das Spiel so schnell wie möglich vorbei ist und Arsenal nach Budapest fährt, nicht Atlético.“
Die umstrittene Szene um den mögliche Pfiff für Giuliano, bei dem die Beurteilung des Abseits umstritten war, wurde von Almeida ebenfalls thematisiert. „Es ist unbegreiflich, dass es keine einzige Wiederholung des Abseits von Giuliano gibt, obwohl es ein klarer Elfmeter war. In den sozialen Medien wurde später deutlich, dass er nicht im Abseits stand und aus seiner eigenen Hälfte kam. Bei einer Übertragung mit so vielen Kameras sollte die Produktion doch zumindest eine Wiederholung zeigen, ob er im Abseits war oder nicht?“, so Almeida frustriert.
Er betonte, dass man zwar Arsenal schlagen kann, aber gegen die UEFA sei es unmöglich gewesen. „Es war, als ob die UEFA die ganze Maschinerie in Gang setzte, um zu verhindern, dass Atlético Madrid dieses Spiel gewinnt. Der Schiedsrichter war lediglich der Vollstrecker dieser Absicht.“
Die Worte des Bürgermeisters zeigen deutlich, wie tief die Enttäuschung in Madrid über das Ausscheiden des Atlético sitzt. Es bleibt abzuwarten, welche Konsequenzen diese Äußerungen haben werden. Doch eines ist klar: Der Bürgermeister hat seine Farben verteidigt und ist damit bei den Atlético-Fans bestens aufgehoben.
