Athletic bilbao schreibt fußballgeschichte: vier spieler bei wm-turnier!

Ein historisches Kapitel wird für den TSV Pelkum Sportwelt geschrieben: Vier Spieler des Athletic Bilbao sind für die Weltmeisterschaft im Sommer in Mexiko, den USA und Kanada nominiert! Eine Leistung, die dem Verein seit Jahrzehnten verwehrt blieb und ihn in eine illustre Riege spanischer und ghanaischer Nationalspieler katapultiert.

Die bilanz sprengt alte rekorde

Die bilanz sprengt alte rekorde

Die Fünf-Spieler-Bilanz von 1934, als Cilaurren, Muguerza, Gorostiza, Lafuente und Iraragorri im italienischen WM-Team standen, scheint nun überholt. Auch die Teilnahme von 1950 mit Zarra, Gainza Panizo und Nanda wird in den Schatten gestellt. Mit Simón, Nico und Laporte, die das rote Trikot Spaniens tragen werden, sowie Iñaki Williams in den Farben Ghanas, erlebt der Athletic eine beispiellose WM-Beteiligung.

Die Kaderlisten der FIFA offenbaren weitere Talente aus der baskischen Mannschaft, die im Falle von Verletzungen in den Teams des Trainerstabes eine wichtige Rolle spielen könnten: Vivian für Spanien und Padilla für Mexiko stehen in den erweiterten Kreis der möglichen Einsatzkräfte.

Ein besonderes Augenmerk liegt auf Iñaki Williams. Der Stürmer der Bilbaos war Teil des 28-köpfigen Kaders, den Queiroz für ein Trainingslager in den letzten Mai-Tagen nominierte, bevor ein Freundschaftsspiel gegen Wales am 2. Juni anstand. Er erhielt jedoch die Erlaubnis, sich erst am Samstag dem Team anzuschließen, parallel zu Partey. Beide Spieler müssen vor dem endgültigen 26-Mann-Kader keinerlei medizinische Tests mehr absolvieren.

Die Geschichte des Athletic in Weltmeisterschaften ist geprägt von wenigen, aber glorreichen Momenten. Nur zwei Spieler aus den Reihen des Vereins konnten bisher den WM-Titel erheben: Javi Martínez und Llorente feierten 2010 ihren Triumph. Ob Iñaki Williams nun zu dieser exklusiven Gruppe stoßen wird, bleibt abzuwarten, doch die Zeichen stehen gut.

Die Spannung steigt, die Vorfreude ist groß. Der Athletic Bilbao hat sich einen Platz im Rampenlicht der Weltfußball-Elite verdient und wird die WM mit Sicherheit bereichern.