Aston martin: honda-partnerschaft droht am formel-1-abgrund!
Silverstone bebt! Die Erwartungen an Aston Martin und Hondas Zusammenarbeit waren hoch, doch die Realität sieht düster aus. Nach nur wenigen Rennen zeichnet sich ab: Das Projekt könnte in einer Katastrophe enden – und das trotz der Expertise von Adrian Newey.
Ein fehlstart, der an mclaren-honda erinnert
Die aktuellen Zahlen sind erschreckend und erinnern schmerzhaft an die McLaren-Honda-Ära. Während McLaren 2015, 2016 und 2017 zumindest gelegentlich um Platzierungen im Mittelfeld kämpfen konnte, dümpelt Aston Martin im Qualifying weit hinter den Top-Teams. Der Rückstand auf die Spitze beträgt durchschnittlich 4,05 Sekunden pro Runde – eine Schmach für einen ambitionierten Hersteller. Selbst die Rennen verlaufen katastrophal: Nur Fernando Alonso konnte in Japan, unter erschwerten Bedingungen, die Zielflagge sehen. Aston Martin hat lediglich 62,67% der Rennstrecken zurückgelegt, während McLaren in seiner schlimmsten Saison 2016 noch einen Wert von 73% erreichte.

Technische probleme und ein fragiles chassis
Die Probleme sind vielfältig. Neben der fragwürdigen Zuverlässigkeit des Honda-Motors scheint auch das Chassis, das einst als Neweys Meisterwerk galt, Schwächen zu zeigen. “Wir müssen ehrlich sein, der Chassis-Bereich ist nicht unsere Stärke,” räumte Mike Krack, der Teamchef, unumwunden ein. Besonders in schnellen Kurven offenbart das Auto seine Defizite, und das Team kämpft mit dem Mindestgewicht.

Alonso hält die hoffnung hoch – aber die zeit drängt
Trotz der verheerenden Ausgangslage klammert sich Fernando Alonso an einen Funken Hoffnung. “Die Saison ist lang, und wenn wir die Probleme identifizieren und lösen, können wir uns in der zweiten Saisonhälfte oder im letzten Drittel deutlich verbessern,” so der Spanier. Doch die Zeichen stehen schlecht. Experten bezweifeln, dass Aston Martin mit dem aktuellen Konzept jemals eine ernsthafte Konkurrenz darstellen wird. Die Engländer arbeiten fieberhaft an aerodynamischen Updates und Gewichtsersparnissen, doch der Rückstand ist immens. Die Frage ist nicht, ob Aston Martin in dieser Saison noch punkten kann, sondern ob das Projekt überleben wird.

Die mclaren-wende als mahnung
Die rasante Entwicklung von McLaren im vergangenen Jahr – von den Abstiegsplätzen an die Spitze – sollte Aston Martin als Mahnung dienen. Doch der Weg nach oben ist steinig und erfordert nicht nur technisches Know-how, sondern auch eine gehörige Portion Glück und Entschlossenheit. Ob Aston Martin diesen Weg gehen kann, bleibt abzuwarten. Derzeit deutet jedoch wenig darauf hin.
Die Saison ist noch jung, aber die Zeichen stehen für Aston Martin düster. Ein Abstieg in die Formel-1-Geschichte, ähnlich dem von McLaren-Honda, scheint nicht ausgeschlossen. Es liegt an Aston Martin, die Kurve zu kriegen – und zwar schnell.
