Aston martin droht in melbourne der totale absturz

Es hätte das Jahr des großen Aufbruchs werden sollen. Stattdessen steht Aston Martin zum Saisonauftakt in Melbourne vor einem Szenario, das selbst hartgesottene Formel-1-Fans schaudern lässt: Beide Autos könnten die Einführungsrunde absolvieren und danach sofort in der Box verschwinden. Ein Start nur zur Fassade, um schlimmere Konsequenzen zu vermeiden.

Vibrationen fressen das herzstück des autos

Im Zentrum des Debakels steht die neue Honda-Power-Unit. Der Antrieb leidet unter massiven Schwingungen, die das Hybridsystem regelrecht zerstören. Batteriekomponenten werden buchstäblich kaputtgeschüttelt. Was in Bahrain beim Vortest schon für ein drastisch eingeschränktes Programm sorgte, könnte in Australien zur vollen Katastrophe ausarten.

Ein vollständiger Rennverzicht ist rechtlich heikel. Das Concorde-Abkommen verpflichtet alle Teams zur Teilnahme. Deshalb kursiert im Fahrerlager des Albert Park die Variante, die Autos nach dem Start sofort aufzugeben. Technisches Scheitern, verpackt in sportliche Form.

Honda räumt ein, was kaum jemand hören wollte

Honda räumt ein, was kaum jemand hören wollte

In Japan reagierte die Honda Racing Corporation mit einer kurzfristigen Pressekonferenz. HRC-Präsident Koji Watanabe wählte ungewöhnlich offene Worte: „Ehrlich gesagt waren die Vorsaisontests extrem hart für uns. Wir konnten nicht unsere volle Leistung abrufen.