Ascoli kehrt zurück: bürgermeister feiert mit den fans – und erinnert an legenden

Ascoli Piceno bebt! Nach zwei Jahren der Enttäuschung ist der Stolz der Marke zurück in der zweiten Liga – und die Stadt feiert ausgelassen. Bürgermeister Marco Fioravanti war nicht nur als Stadtoberhaupt dabei, sondern als eingefleischter Fan, der die Emotionen des Volkes hautnah spürte.

Ein bürgermeister mit herz und seele

Fioravanti, der seit seiner Kindheit Anhänger der Bianconeri ist, ließ sich von der Euphorie mitreißen. „Wie unser ewiger Präsident Rozzi immer sagte: Der Ascoli gehört den Ascolern!“, rief er in die jubelnde Menge. Die Bilder von der überfüllten Piazza del Popolo werden die Herzen aller Fans berühren – ein Beweis für die unbändige Leidenschaft, die in dieser Stadt für den Fußball brennt.

Doch Fioravanti ist mehr als nur ein Fan. Er hat in den schwierigen Zeiten nach dem Abstieg vor zwei Jahren unermüdlich gearbeitet, um den Verein zu retten. „Ich habe mich mit unzähligen Unternehmern getroffen, um den Club am Leben zu erhalten“, erklärte er. Der Neuanfang unter Präsident Passeri, der vor einem Jahr die Mehrheit der Anteile übernahm, ebnete schließlich den Weg zurück in die Serie B.

Ein Triumph für die Ewigkeit Fioravanti, sichtlich gerührt, erzählte, wie er beim entscheidenden Tor zum 3:0 das Trikot überzog und auf das Feld stürmte, um die Spieler und den Trainer zu umarmen. „Als Fan war das eine unglaubliche Freude! Ich habe noch Schauer über den Rücken, wenn ich daran denke.“

Die hommage an die legenden

Die hommage an die legenden

Doch die Feierlichkeiten sind nicht nur der aktuellen Mannschaft gewidmet. Fioravanti betonte die Bedeutung von Legenden wie Constantino Rozzi und Carlo Mazzone für den Verein. „In meinem Haus habe ich eine ganze Wand, die dem Ascoli gewidmet ist. Dort hängen Fotos von Rozzi und Mazzone“, verriet er. Er kündigte an, dass er nun auch ein Bild der aktuellen Mannschaft hinzufügen werde, die den Pokal in den Himmel reckt.

Besonders berührend waren die Anekdoten über Mazzone, dem Fioravanti als damaliger Gemeinderatspräsident im Jahr 2019 die Ehrentribüne im Stadion gewidmet hatte. „Er war ein Mann alter Schule, der nie seinen Werten entlegen ist“, so Fioravanti. „Carletto war ein Mann für alle Zeiten.“

Und wie steht es mit den persönlichen Ritualen? Fioravanti gab zu, dass er wie Rozzi stets etwas Salz in der Tasche hatte. „Aber für das Finale gegen Brescia habe ich noch ein Ritual hinzugefügt: Ich trug rote Socken, die Rozzi zum Glück verhalfen.“

Die Rückkehr in die Serie B ist nicht nur ein sportlicher Erfolg, sondern ein Triumph für die gesamte Stadt Ascoli Piceno. Ein Triumph, der von Leidenschaft, Tradition und dem unbändigen Glauben an den eigenen Verein geprägt ist. Und Bürgermeister Fioravanti, der Fan und Staatsmann in einer Person, ist stolz darauf, diesen Moment mit den Menschen seiner Stadt teilen zu dürfen.