Arsenal: petit fordert umbruch – madueke muss gehen!

London ist in Aufruhr! Ehemalige Gunners-Legende Emmanuel Petit hat die Katze aus dem Sack gelassen und eine drastische Maßnahme gefordert: Arsenal muss sich von drei Leistungsträgern trennen, darunter der teure Flügelspieler Noni Madueke. Die Forderung des Weltmeisters von 1998 ist ein Erdbeben für die nordlondoner Fans.

Kritik an maduekes leistung – 56 millionen euro fehlinvestition?

Petit lässt keine Zweifel daran, ob Arsenal mit Madueke, für den im Sommer 56 Millionen Euro an Chelsea überwiesen wurden, die Titelverteidigung realistisch angehen kann. Seine Worte sind scharf: „Für mich ist Madueke nicht gut genug. Es tut mir leid, das zu sagen, aber er muss viel mehr tun, um sich zu verbessern.“ Der Flügelspieler habe zwar seinen Teil zum Titelgewinn beigetragen, doch das reiche bei weitem nicht aus, so der ehemalige Mittelfeldspieler.

Neben Madueke stehen auch die brasilianischen Angreifer Gabriel Martinelli und Gabriel Jesus auf Petit’s Abschußliste. Beide waren in der vergangenen Saison nur Nebenspieler, während die Gunners nach über 20 Jahren Wartezeit die Premier League dominierten. Ihr Einfluss im Angriff war, gelinde gesagt, unzureichend. Laut englischen Medien gibt es bereits Interesse von anderen Klubs – sowohl aus England als auch aus dem Ausland.

Petit’s harsche Kritik konzentriert sich jedoch vor allem auf Madueke. Seine fehlende Durchschlagskraft und technische Finesse bereiten dem Franzosen Sorgen. Arsenal benötigt nach seiner Meinung schnelle, technisch versierte Flügelspieler – und möglicherweise auch einen beweglichen Mittelstürmer. Die beiden Brasilianer könnten in diesem Sommer den Verein verlassen, um Platz für neue Stars zu schaffen.

Arteta plant einen umfassenden umbruch

Arteta plant einen umfassenden umbruch

Trainer Mikel Arteta plant bereits einen großen Kaderumbruch. Geplant sind drei bis vier namhafte Neuzugänge, um die Konkurrenzfähigkeit der Mannschaft zu stärken. Um die Transfers finanzieren zu können, müssen jedoch gleich viele Spieler verkauft werden. Madueke, Martinelli und Jesus stehen dabei ganz oben auf der Liste der möglichen Abgänge.

Ein Spieler, den Petit unbedingt halten würde, ist Leandro Trossard. Der belgische Angreifer verkörpere genau jene Qualitäten, die Arsenal aktuell fehlt. Es gilt also: Erst müssen Spieler gehen, bevor neue kommen.

Arsenal will den Erfolg festigen und die Vormachtstellung in der Premier League ausbauen. Die Klubführung rechnet mit weiteren Titeln – vorausgesetzt, das Transferfenster verläuft nach Plan. Ob die Forderungen von Emmanuel Petit erfüllt werden und welche Konsequenzen sie für die Zukunft der Gunners haben werden, wird sich zeigen. Doch eines ist klar: Die kommende Transferperiode wird für Arsenal zu einer Zerreißprobe.